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Helikopter-Pilotin Martina zeigt, wie sie für die Heli-WM trainiert. Dabei schafft sie ziemlich knifflige Übungen.
Wie eine Libelle in der Luft.
Aus dem Stand schrauben sie sich hoch in die Luft: Helikopter benötigen weder Start- noch Landebahn und können überall vom Boden abheben oder landen.
Ein Flugzeug muss immer vorwärts fliegen, ein Helikopter aber kann in der Luft "stehen" bleiben.
Dieses Prinzip haben die Erfinder in der Natur abgeguckt: Ein Hubschrauber sollte nämlich so wie eine Libelle fliegen können.
Die Libelle ist das Vorbild.
Doch bis heute hat den Flug der Libelle kein Konstrukteur der Welt auch wirklich perfekt nachbauen können.
Jahrelang tüftelten Experten daran, ihre Flugapparate, wie eine wendige Libelle zu entwickeln - ohne Erfolg.
In Frankreich kam es deshalb Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem richtigen Wettlauf zwischen vier Konstrukteuren und ihren Flugmaschinen.
Heute kann er hoch hinaus.
Zwei Brüder entwarfen zusammen mit einem Professor den Flugapparat „Gyroplan 1“.
Dieser Helikopter erhob sich vor über hundert Jahren, am 29. September 1907, mit einem Passagier an Bord - immerhin einen halben Meter über den Boden.
Vier Propeller, die von einem Motor angetrieben wurden, hoben die große, schwere Maschine in die Luft.
Noch ganz schön wackelig...
Ein großer Nachteil war bei diesem Modell, dass mehrere Männer den Hubschrauber an allen vier Enden halten mussten. Sonst wäre er umgekippt.
Sieger des Wettstreits wurde darum ein anderer Franzose. Er hieß Paul Cornu und stellte eigentlich Fahrräder her. Doch Cornu war vom Fliegen so begeistert, dass er ebenfalls einen Helikopter entworfen hatte.
Der Motor für die Propeller und der Sitz für den Piloten waren auf einem Gestell mit Rädern befestigt, weshalb die Maschine auch „fliegendes Fahrrad“ genannt wurde.
Mit diesem Modell gelang am 13. November 1907 der erste freie Flug eines Hubschraubers. Die Maschine hob kurze Zeit vom Boden ab, und zwar anderthalb Meter hoch.
Die Hubschrauber von heute fliegen natürlich viel höher, länger und sicherer. Doch das Prinzip ist immer noch dasselbe: Ihre Tragflächen, die sich mit Hilfe eines Motors drehen, sorgen für den Auftrieb des Hubschraubers in der Luft.