zur Startseite
Login / Logout
Seite weiterempfehlen Seite drucken

Bionik

Spinnennetz: So leicht - so stabil!

 
Spinne im Spinnennetz (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Wunder der Natur!Wunder der Natur!
Ein aufmerksamer Blick in die Natur hat schon zu vielen tollen Erfindungen geführt. Und vielleicht war es ja auch so, als das Netz erfunden wurde: Jemand hat fasziniert ein Spinnennetz angeschaut und sich dabei gedacht: "Wie genial!"
Ja, genial ist die Arbeit der Spinne wirklich: Allein die Seidenfäden, aus denen das Netz gesponnen ist, sind ein Wunder der Natur: Sie sind dünner als ein menschliches Haar und doch um ein Vielfaches stärker als Stahl. Gleichzeitig sind sie dehnbarer als Gummi.
Ein Ball fliegt ins Fußballtor (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Und Tooooooor!Und Tooooooor!
Diese Kombination macht das Spinnennetz so stabil, dass ihm weder darin hängende Wassertropfen noch die Wucht eines dagegen fliegenden Insekts etwas anhaben können. Warum also nicht das Kunstwerk der Spinne als Vorbild nehmen?
So knüpfen Fischer schon seit Jahrhunderten Netze für den Fischfang. Und auch im Sport sind Netze nicht wegzudenken - nur dass hier Bälle gefangen werden und nicht das nächste Abendessen.
Das Münchner Olympiastadion (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Erinnert an ein Spinnennetz - das Münchner OlympiastadionErinnert an ein Spinnennetz - das Münchner Olympiastadion
Selbst die Architektur scheint von der Kunst der Spinne beeindruckt. Die leichte und trotzdem stabile Bauweise des Spinnennetzes findet sich in zahlreichen Gebäuden wieder.
Von Netzen wird aber auch im übertragenen Sinn gesprochen, zum Beispiel beim Internet: Hier verbinden virtuelle Fäden die Menschen und geben ihnen die Möglichkeit, an alle Punkte des "Netzes" zu gelangen - genau so, wie in einem Spinnennetz.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 01. September 2010