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Donald Duck

 
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Schon vor über 80 Jahren begeisterte Donald Duck nicht nur im Comic sondern auch im Kino. Der Enterich ist eine der berühmtesten Disney-Figuren.
 
Donald Duck (Bild: dpa)
Großansicht: Eine Ente wie du und ichEine Ente wie du und ich
Berühmter Pechvogel
Er ist weltberühmt, tausende Comic-Bücher tragen seinen Namen, er hat in unzähligen Filmen die Hauptrolle gespielt und sogar einen Oscar gewonnen – aber genützt hat es ihm nichts: Donald Duck ist und bleibt der größte Pechvogel aller Zeiten!
Was er auch anpackt, alles geht schief. Er ist ständig pleite und muss bei seinem reichen Onkel Dagobert für einen Hungerlohn schuften.
Und wenn er dann doch einmal ein bisschen Glück hat, zerrinnt es ihm auch gleich wieder zwischen den Schwimmhäuten.
Donald-Duck-Heftumschlag (Bild: dpa)
Großansicht: Donald Duck HeftDonald Duck Heft
Kino und Comic-Star
Zum ersten Mal machte Donald am 9. Juni 1934 die Kinos unsicher: In "The wise little hen" ("Die kluge, kleine Henne“) hatte er zwar nur eine Nebenrolle, aber die machte ihn über Nacht zum Star! Im gleichen Jahr kam auch die erste Comic-Reihe über ihn heraus. Jeden Sonntag konnte man den tollpatschigen Enterich in den Donald Duck Sonntags-Seiten sehen. Erst nur als Nebenrolle und ab 1936 war er dann der Hauptcharakter.
Donald spielte einen leicht reizbaren, etwas boshaften und noch dazu stinkfaulen Enterich, der am Ende mit seinen eigenen Waffen geschlagen wird – eine Rolle, die ihm wie auf den Leib geschneidert war.
Trotz seiner schlechten Eigenschaften war Donald von Anfang an ein Publikumsliebling. Den Menschen gefiel, dass er nicht so brav und angepasst war wie zum Beispiel die Micky Maus:
Denn Donald ist eine Ente wie du und ich - mit Stärken und Schwächen, mit Ecken und Kanten.
Walt Disney (Bild: dpa)
Walt Disney, Donalds "Papa"
Seinen Erfolg verdankt Donald vor allem seinem geistigen Vater Walt Disney, der ihn 1931 erfand. Außerdem dem Komiker Clarence Nash, der ihm fast 50 Jahre lang seine quäkende Stimme lieh und dem Zeichner Carl Barks, der ihn in unzähligen Geschichten zum berühmtesten Verlierer der Welt machte.
Und dann sind da noch die Trickfilmzeichner, die ihn in weit über hundert Filmen zum Leben erweckten. Bis heute ist Donald ein Superstar: Seine Filme werden noch immer im Fernsehen gezeigt und seine Geschichten füllen ganze Bücherregale.
 
Autor: Holger Neumann
 
Letzte Änderung am 16. August 2016
 
 
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