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Auf dem Eis

Anni Friesinger

 
Eisschnellläuferin Anni Friesinger (Bild: dpa Picture-Alliance)
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Anni Friesinger aus Bad Reichenhall gehört zu den besten Eisschnellläuferinnen der Welt. Am 14. Juli 2010 hat sie ihre Karriere offiziell beendet, weil sie Probleme mit ihrem verletzen Knie hatte.
Anni ist mehrfache Deutsche Meisterin, Europameisterin und 16-fache Weltmeisterin. Außerdem stapeln sich bei ihr auch Olympia-Medaillen - darunter drei Goldmedaillen.
Ihr letzte gewann sie bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver/Kanada. Gemeinsam mit ihrem Team, zu dem auch Katrin Mattscherodt, Stephanie Beckert und Daniela Anschutz Thoms gehörten, holte sie in der Team-Verfolgung Gold.

Drei deutsche Eisschnellläuferinnen laufen bei der Team-Verfolgung mit gebückten Oberkörper dicht hintereinander. (Bild: dpa)
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Für Anni stand schon sehr früh fest, dass ihr Leben überwiegend auf dem Eis stattfinden sollte. Annis Eltern waren schon erfolgreiche EisschnellläuferInnen. Und so kam es, dass Anni bereits mit drei Jahren auf Gleitschuhen stand.
Sie hat zwar noch andere Sportarten ausprobiert, aber ist schließlich doch beim Eisschnelllaufen hängen geblieben. "Das finde ich am coolsten wegen der Geschwindigkeit", sagt sie.
Eisschnellläuferin Anni Friesinger mit gebücktem Oberkörper vor dem Start (Bild: dpa)
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Auch ihr jüngerer Bruder Jan und ihre ebenfalls jüngere Schwester Agnes sind auf dem Eis aktiv.
Anni trainiert täglich sechs bis acht Stunden. Entweder in der Gruppe oder allein, je nachdem, worauf es dem Trainer gerade ankommt. Mit der Gruppe verbessert sie ihre Ausdauer und im Einzeltraining wird an der Technik gefeilt.
Anni ist begeistert von ihrem Sport: "Den Bewegungsablauf finde ich sehr elegant. Dann sind Taktik, Technik, Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft wichtig. All das zusammen ergibt schließlich ein wirklich atemberaubendes Tempo."
 
Autorinnen: Yvonne Unger / Cornelia Stenull 
Letzte Änderung am 14. Juli 2010
 
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