Auf dem Eis
Axel und Rittberger
Akrobatischer Sprung
Zunächst rutschen die Menschen mit ihren Schlittschuhen nur übers Eis. Doch bald schon begannen sie, Figuren und Sprünge auszuprobieren.
So entstanden nach und nach die verschiedenen Eiskunst-Formen.
Die Sprünge haben ihre Namen dabei von den jeweiligen Personen bekommen, die sie damals erfunden haben.
Sprung mit Drehung
Axel: Die Läuferin springt vorwärts ab in die Luft und dreht sich anderthalbmal um sich selbst, bevor sie wieder landet.
Lasso: Der Partner hebt seine Partnerin während des Laufs über den Kopf und dreht sich dabei um sich selbst.
Lutz: Die Eisläuferin springt rückwärts ab, dreht sich gegen die Anlauf-Richtung und landet wieder rückwärts.
Rittberger: Die Läufer springt rückwärts ab, dreht sich und landet mit dem Bein, mit dem sie abgesprungen ist.
Flip: Die Eisläuferin läuft auf dem linken Fuß rückwärts an, tippt mit dem rechten Fuß kurz ins Eis und springt eine volle Körperdrehung in der Luft. Die Landung ist rückwärts auf dem rechten Fuß.
Hebefigur im Paarlauf
Bei den Wettkämpfen müssen die Eisläufer eine bestimmte Abfolge von Sprüngen und Figuren zeigen.
Beim Paarlauf gibt es Figuren, bei denen der Mann die Frau in die Luft hebt. Manchmal schwebt die Eiskunstläuferin sogar über dem Kopf ihres Partners.
Die Preisrichter vergeben bei Wettbewerben immer eine A- und eine B-Note. Die A-Note ist für technische Elemente wie Sprünge und Drehungen.
Die B-Note ist für die Präsentation. In beiden Bereichen werden Bewertungen von Null bis Sechs vergeben. Eine Null ist hier die schlechteste Note.
Autorin: Yvonne Unger
Letzte Änderung am 11. Februar 2010