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Auf dem Eis

Eis-Regeln

 
Eishockeyspieler aus der Tschechische Republik und der Slowakei jagen dem Puck hinterher. (Bild: dpa)
Großansicht: In vollem Tempo laufen die Spieler dem Puck hinterherIn vollem Tempo laufen die Spieler dem Puck hinterher
Die Eishockey-Regeln sind eine Mischung aus Feldhockey und Rugby. Die Bezeichnung "Hockey" kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "krummer Stock".
Zwei Studenten aus Kanada haben die ersten Spielregeln aufgestellt. Gespielt wird auf dem Eis mit Puck und Stock. Ziel ist es natürlich, den Puck in das gegnerische Tor zu befördern. Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten und wird in drei Drittel unterteilt. Jedes Drittel dauert also 20 Minuten.
Eine Eishockey-Torfrau wehrt einen Schuss mit ihren Armen ab. (Bild: dpa)
Großansicht: Voller Einsatz im TorVoller Einsatz im Tor
Maximal 22 Spieler bilden ein Team. Während des Spiels sind aber nur sechs Spieler auf der Eisfläche: Fünf Feldspieler und ein Torhüter.
Die anderen stehen im "fliegenden Wechsel" als Auswechselspieler bereit.
Der Torhüter hat eine schwierige Aufgabe: Er muss sich immer genau auf den Puck konzentrieren. Und die schwarze Scheibe kann bis zu 180 km/h schnell werden!
Mit Händen, Füßen, Beinen und selbst dem Kopf versucht der Torhüter den Puck abzuwehren oder zu fangen. Zum Schutz trägt er spezielle Fanghandschuhe und einen Helm mit Gesichtsmaske.
Die beiden Eishockeyspielerinnen Susan Gotz und Sarah Parsons prallen an der Bande aufeinander. (Bild: dpa)
Großansicht: Eigentlich verboten dei den Frauen: der BodycheckEigentlich verboten dei den Frauen: der Bodycheck
Auch für die anderen Spieler ist ganzer Körpereinsatz gefordert. Damit sich die Spieler bei einem Sturz auf das harte Eis nicht verletzen, tragen sie auch eine spezielle Schutzkleidung.
Beim Damen-Eishockey gelten die gleichen Regeln wie bei den Männern - mit einer Ausnahme: Der sogenannte Bodycheck ist nicht erlaubt.
Sie dürfen sich also nicht mit dem Körper gegen die Bande drücken, wie es bei den Männern oft gemacht wird.
 
Autorin: Yvonne Unger 
Letzte Änderung am 04. Mai 2012