zur Startseite
Login / Logout
Seite weiterempfehlen Seite drucken

Auf dem Eis

Mit Stock und Puck

 
EishockeyspielerInnen mit Schläger und Puck (Bild: Onlinesport)
Großansicht: Schläger und PuckSchläger und Puck
Aus welchem Land kommt die Sportart Eishockey? Ein Tipp: Dort ist es im Winter eiskalt und es liegt viel Schnee. Richtig: Aus Kanada!
Früher wurde Eishockey im Freien mit Bällen aus Gummi gespielt. Dabei flog der Ball oft in die Zuschauerreihen.
Das war nicht nur gefährlich, sondern das Spiel musste unterbrochen werden, bis der Ball wieder gefunden wurde.
Der Kapitän der Eishockey-Mannschaft Carolina Hurricanes steckt den Pokal des Stanley Cups in die Höhe. (Bild: dpa)
Großansicht: Sieger des Stanley CupsSieger des Stanley Cups
Das verärgerte einen kanadischen Studenten so sehr, dass er den Gummiball mit einem Messer bearbeitete: Er schnitt von zwei Seiten so viel ab, das nur noch eine dicke Scheibe übrig blieb - der Puck war erfunden.
Kurz nach der "Geburt" des Pucks gab es auch schon das erste offizielle Eishockey-Turnier.
Die Idee dazu hatte der britische Gouverneur von Kanada: Lord Stanley. Deswegen nannte man diese Wettkämpfe "Stanley-Cup". Das erste Playoff-Spiel, also das erste Ausscheidungsspiel um den Pokal, wurde am 22. März 1894 ausgetragen.
Bis heute ist dieses Turnier das wichtigste für die Eishockey-Profis der nordamerikanischen Eishockeyliga.
Zwei Eishockey-Spielerinnen laufen dem Puck hinterher. (Bild: dpa)
Großansicht: Frauen-Eishockey gibt es noch nicht lange bei OlympiaFrauen-Eishockey gibt es noch nicht lange bei Olympia
Seit 1920 ist Eishockey auch bei den Olympischen Spielen vertreten. Die deutsche Nationalmannschaft der Männer schaffte es 1932 und 1976 auf einen 3. Platz.
Auch die Frauen sind auf dem Eis unterwegs. 1988 wurde die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gegründet.
Schon ein Jahr später holte das Frauen-Team Bronze bei der Europa-Meisterschaft. Auf Olympia mussten die Frauen noch warten. Erst 1998 wurde Frauen-Eishockey als olympische Disziplin zugelassen.
 
Autorin: Yvonne Unger
 
Letzte Änderung am 04. Mai 2012