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Wenn die Erde bebt

 
Mehrmals täglich bebt die Erde an irgendeiner Stelle auf dieser Welt - im Jahr über eine Million Mal! Oft sind die Erdbeben nur schwach oder es bebt an einer Stelle, die von Menschen unbewohnt ist.
 
Wenn es in Amerika oder Asien ein starkes Erdbeben gegeben hat, bekommen wir in Deutschland nur durch die Nachrichten etwas davon mit.
Grafik: Die Grenzen der tektonischen Platten auf einer Weltkarte (Bild: SWR)
Großansicht: Grenzen der tektonischen PlattenGrenzen der tektonischen Platten
Aber auch hier gibt es ab und an Erdbeben, allerdings viel seltener. Und wenn, dann meistens nur ganz leicht.
Grund dafür sind die Kontinentalplatten - oder auch tektonischen Platten. Das sind riesige Gebiete, die auf der flüssigen Erdschicht liegen, wie Eisschollen auf dem Meer. In Gebieten, die an der Grenze dieser Platten liegen, bebt es öfter und stärker, zum Beispiel in Japan.
Auch in Deutschland gibt es solche Gebiete: den Rheintalgraben, die Schwäbische Alb oder das Vogtland. Das Risiko ist dort allerdings viel geringer.
Ein zerstörtes Gebäude nach einem Erdbeben in Indonesien. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Nach dem Beben...Nach dem Beben...
Große Spannungen
Ein Erdbeben entsteht, wenn die Kontinentalplatten aufeinander treffen, sich verhaken oder aneinander vorbei schrammen. Zwar nur wenige Zentimeter pro Jahr, trotzdem sorgt das dafür, dass die Erde ganz schön in Bewegung gerät.
Es baut sich eine riesige Spannung auf, die sich schließlich schlagartig in einem gewaltigen Beben löst.
Seismologen versuchen seit Jahrzehnten eine Möglichkeit zu finden, um Erdbeben vorherzusagen. Doch noch gibt es keine wirklich sichere Methode.
Eine Katze läuft über einen Baumstamm im Abendrot (Bild: dpa picture-alliance)
Großansicht: Tiere spüren Erdbeben.Tiere spüren Erdbeben.
Tiere können uns warnen
Was der Mensch noch nicht geschafft hat, leisten Tiere unter bestimmten Bedingungen: Sie können frühzeitig die Veränderung spüren und verhalten sich dann anders als sonst. In China wurde 1975 eine ganze Stadt evakuiert, weil sich Tiere ungewöhnlich verhielten.
Kurz danach zerstörte ein Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richterskaladie Hälfte aller Häuser. Dieser Erfolg sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch diese Methode nicht zuverlässig ist.
 
Autorinnen: Sandra Goller, Anika Assfalg
 
Letzte Änderung am 21. September 2015
 
 
 
 
 
 
 
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Ein Junge blickt aus dem Fenster eines Lehmhauses (Bild: dpa Picture-Alliance)

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Ein voller Komposthaufen (Bild: SWR)

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