Element: Feuer
...am Ende - Asche
Phönix aus der Asche
Überall wo Feuer war, bleibt Asche zurück. Das heißt es findet eine Verwandlung statt.
Dafür steht auch Phönix, der sagenumwobene Vogel. Er verbrennt und soll aus der Asche wieder auferstanden sein. Der Phönix gilt als Symbol für Wiederauferstehung, für den Zyklus von Werden und Vergehen.
Die Redewendung "Wie Phönix aus der Asche" bedeutet also, wir bekommen etwas wieder, was wir schon für verloren hielten.
Aschekreuz auf der Stirn
Auch in verschiedenen Religionen spielt Asche eine Rolle. Im Hinduismus werden der Asche heilende und reinigende Kräfte zugeschrieben und sie gilt als heilig.
Am Aschermittwoch wird den gläubigen Christen mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet, um den Beginn der inneren Einkehr und Erneuerung in der Fastenzeit zu markieren.
Die Asche wird aus den verbrannten Palmzweigen vom Jahr zuvor gewonnen. Der Brauch soll daran erinnern, dass alles vergänglich ist.
Hindus verbrennen ihre Toten und die Asche wird in einen ihrer sieben heiligen Flüsse gestreut. Meistens in den Ganges. Hindus glauben, dass das Feuer den Toten ermöglicht, aus dem Körper herauszutreten und in neuer Gestalt wiedergeboren zu werden.
Holzasche ist Dünger
Asche ist aber nicht nur ein Verbrennungsrückstand, sie kann auch nützlich sein.
Wer einen Kamin oder Holzofen zuhause hat, wird viel Asche übrig haben. Und die eignet sich wunderbar als natürliches Düngemittel im Garten. Dort wird sie direkt auf die Beete oder auf den Kompost geschüttet.
Und im Winter kann Asche auch bei Glatteis gestreut werden, damit niemand ausrutscht.
Autorin: Sabine Stampfel
Letzte Änderung am 28. April 2008