Element: Feuer
Wie wird ein Feuer gemacht?
Feuerstein
Zunder: Birkenrinde und Laub
Die älteste Methode des Feuermachens ist das Feuerschlagen. Sie ist mindestens 15.000 Jahre alt. So ein steinzeitliches Feuerzeug bestand aus zwei verschiedenen Steinen: einem Feuerstein und einem Pyritstein. Dazu kommt Zunder.
Zunder ist ein leicht entzündliches Material, Heu oder trockene Baumrinde. Mit dem Feuerstein werden vom Pyrit kleine Splitter abgeschlagen. Diese fangen an zu glimmen und müssen entfacht werden.
Feuereisen / Feuerschläger
Ein Feuereisen ist wie ein Bügel geformt.
Mit Beginn der Eisenzeit etwa um 1200 vor Christus wurde ein Feuer mit einem Feuereisen entzündet. Das Vorgehen war genau das gleiche wie beim Feuerschlagen, nur wurde der Pyritstein durch ein Feuereisen ersetzt.
Ein Feuereisen hat eine Form wie ein Bügel. Es muss sehr schnell an dem Feuerstein entlang geschlagen werden. Dabei entstehen - wenn es tatsächlich klappt - Funken. Und die Funken fallen auf den Zunder und entzünden ihn.
Streichhölzer
Streichholzflamme
Das erste Streichholz wurde im Jahr 1827 erfunden. Damals war das Streichholzköpfchen mit verschiedenen Chemikalien überzogen. Diese entzündeten sich bei Reibung.
Drei Jahre später wurden die Chemikalien durch weißen Phosphor ersetzt. "Phosphor" ist griechisch und heißt "Lichtträger". Weißer Phosphor ist aber giftig und zu leicht entzündbar. Deswegen wurde er später durch ungiftigen roten Phosphor ersetzt.
Schnell Feuer mit dem Feuerzeug.
Feuerzeuge Im 18. und 19. Jahrhundert gab es die ersten Feuerzeuge. Sie funktionierten auch nach dem Prinzip des Feuerschlagens. Der Stein wurde über den Stahl gerieben bis Funken entstanden, die den Zunder dann zum Brennen brachten. Alles zusammen wurde in einer feuerfesten Zunderbüchse aufbewahrt - damit sie nicht von selbst in Flammen aufging.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Feuerzeuge mit Benzintank, Lunte und Rädchen zum Drehen entwickelt.
Moderne Feuerzeuge funktionieren heute mit Gas.
Letzte Änderung am 28. April 2008