Element: Feuer
Leben am Vulkan
Der Kilauea auf Hawaii
Menschen, die in der Nähe von Vulkanen wohnen, haben sich an solche Bilder gewöhnt: Immer mal wieder spuckt der Vulkan rotglühende Lava, wie hier im März 2011 der Kilauea auf Hawaii.
Auch in Europa gibt es aktive Vulkane. Einer der bekanntesten ist in Italien: der Vesuv bei Neapel. Der Boden rund um den Vesuv ist sehr fruchtbar. Lava und Asche liefern der Erde kostbare Pflanzennährstoffe, die wie Dünger wirken. Vor allem Obst und Weintrauben wachsen dort gut.
Seismometer zeigen Bewegungen in Bergen an.
Der Vesuv könnte jederzeit wieder ausbrechen, deswegen beobachten ihn Fachleute rund um die Uhr und achten auf alle Anzeichen eines Ausbruchs.
Mit so genannten Seismometern tasten sie die Erde rund um den Vulkan ab und zeigen jedes leichte Beben an.
Der Vesuv war es auch, der vor fast 2.000 Jahren die Stadt Pompeji an einem Tag zerstört hat.
In der Eifel gibt es viele Kraterseen aus uralten Zeiten.
In Deutschland gibt es keine aktiven Vulkane, aber das war einmal anders. Eine deutsche Region, die Vulkanforscher besonders genau beobachten, ist die Vulkaneifel.
Dort hat es bis vor Kurzem richtig rumort. Vor kurzer Zeit, das heißt in der Forschersprache vor rund 10.000 Jahren. Im Moment „schlafen“ die Vulkane. Sie sind von Außen betrachtet ruhig, aber in ihrem Innern bewegt sich noch immer viel.
Auch in anderen Regionen gibt es Überbleibsel des Vulkanismus. Der Drachenfels im Siebengebirge zählt dazu, der Kaiserstuhl im Schwarzwald und der Vogelsberg in Hessen.

Vulkan-Rekorde
Der größte aktive Vulkan der Welt ist der "Mauna Loa“ auf Hawaii. Mit seinen 10.000 Metern ist er höher als der Mount Everest, der höchste Berg der Erde. Allerdings sind nur rund 4.000 Meter von ihm sichtbar, der Rest steht unter Wasser.
Der höchste Vulkan, der komplett auf dem Festland steht, ist der "Ojos del Salado" an der Grenze zwischen Chile und Argentinien. Er misst fast 7.000 Meter.
Übrigens: Es gibt viele Vulkane, die völlig unbemerkt vor sich hinbrodeln. Sie liegen kilometertief unten auf dem Meeresboden.
Letzte Änderung am 09. März 2011