Element: Feuer
Ausbruch aus der Tiefe
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Wenn ein Vulkan ausbricht, dann ist davor in seinem Innern schon viel passiert. Zunächst entsteht tief unter der Erde ein großer Druck. Dort, in der Mitte der Erde, sitzt ein Kern. Um den Erdkern ist die Hitze gewaltig: Es kann bis zu 3.000 Grad heiß werden.
Irgendwann werden Druck und Hitze so stark, dass sich das Gestein im Erdinnern in Magma verwandelt. Magma ist eine orange glühende, zähflüssige Masse.
Genau wie kochendes, sprudelndes Wasser drückt diese Flüssigkeit nach oben - an manchen Stellen so stark, dass die Erdkruste aufbricht. Durch diese Öffnungen strömt das Magma aus der Erde heraus.
Magma, das an die Erdoberfläche gelangt, wird Lava genannt. Die Lava ist nicht mehr ganz so heiß wie Magma - sie misst "nur" noch zwischen 1.000 und 1.300 Grad. Es kann Wochen dauern, bis sich Lava an der Luft abkühlt. Dabei wird sie allmählich fest und verwandelt sich in grauschwarzen Stein.
Der Ätna - Sitz des römischen Gottes Vulcanus.
Die Öffnungen, aus denen Magma fließt, heißen Krater. In Vulkanen, die nicht mehr ausbrechen, sammelt sich dort allmählich Regenwasser. So entstehen Kraterseen.
Übrigens: Der Begriff "Vulkan" stammt von dem Namen Vulcanus ab. Das ist nach der römischen Mythologie der Gott des Feuers. Er wird oft als Schmied dargestellt und soll der Sage nach seine Werkstatt unter dem Ätna auf Sizilien gehabt haben. Und in dem rumort es bis heute noch kräftig.
Autorin: Rebecca Müller
Letzte Änderung am 23. Mai 2011