Element: Luft
Bergluft - Genießen mit Vorsicht
Erholung in frischer Bergluft
Die Luft in den Bergen tut Menschen gut. Sie kann aber auch gefährlich werden.
Weil Sauerstoff schwer ist, gibt es in tieferen Lagen mehr davon als in den Bergen. Je höher man steigt, desto weniger Sauerstoff enthält die Luft - sie wird sozusagen "dünner".
Außerdem wird mit der Höhe auch der Luftdruck niedriger und der ist wichtig für die Aufnahme des Sauerstoffes ins Blut.
Für einen Bergmarathon ist viel Höhentraining nötig
In den Bergen muss sich der Körper mehr anstrengen, um sich mit Sauerstoff zu versorgen. Darum passt er sich an und produziert viel mehr rote Blutkörperchen als sonst.
Und wenn der Körper viele Blutkörperchen hat, die Sauerstoff zu den Muskeln transportieren, wird er kräftiger und kann mehr leisten.
Darum trainieren Spitzensportler oft in Gebieten zwischen 1500 und 2000 Meter Höhe.
Bergsteiger auf dem Mount Everest
Aber aufgepasst!
In Höhen ab 3000 Meter wird die Luft immer dünner und der Körper kann sich schwerer anpassen. Wer zu schnell zu hoch steigt, kann höhenkrank werden.
Deshalb tragen BergsteigerInnen, die nicht unter Übelkeit, Kopfweh und Atemnot leiden wollen, in großer Höhe eine Sauerstoffmaske.
Wer nicht gerade den Mount Everest besteigt, kann die frische Bergluft aber ganz entspannt genießen :-)
Autorin: Sabine Lilienthal
Letzte Änderung am 04. Februar 2010