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Atmung: Einatmen, ausatmen, gähnen

Einmal tief einatmen...

 
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Sinn der Atmung ist es, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen, den wir aus der Luft bekommen. Denn: Luft ist lebenswichtig für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Mensch kann etwa 40 Tage ohne Essen auskommen, ohne Trinken circa vier Tage, aber ohne Luft können wir nur wenige Minuten überleben. Und so strömt die Luft durch unseren Körper:
Screenshot: Schema des Atemvorgangs (Bild: SWR)
Wir atmen Luft durch Mund oder Nase ein. Sie strömt über den Rachenraum in die Luftröhre. Immer tiefer geht es hinunter, über die zwei Hauptbronchien in die Lunge bis zu den kleinen Lungenbläschen.
Diese Lungenbläschen sind mit einem feinen Netz aus gut durchbluteten Äderchen umsponnen.
Dort gelangt der Sauerstoff aus der Luft ins Blut und wird überall in den Körper weitergeleitet.
Auf dem selben Weg geht es für die Luft wieder zurück. Allerdings atmen wir nicht den Sauerstoff aus, der ist ja inzwischen im Körper, sondern die mit Kohlendioxid angereicherte Luft - sozusagen ein Abfall-Produkt der vorher eingeatmeten Luft.
Ein Kind macht beim Gähnen weit den Mund auf. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Uuaaah!Uuaaah!
Eine besondere Art zu atmen oder Luft zu holen ist das Gähnen. Aber warum gähnen wir in bestimmten Situationen?
Weil wir müde sind, mehr Sauerstoff brauchen oder uns langweilen? Das ist nicht eindeutig erwiesen.
Außerdem ist noch nicht geklärt, ob Gähnen tatsächlich ansteckend ist.
Im Jahr 2007 haben WissenschaftlerInnen herausgefunden, dass wir auch deshalb gähnen, um unser Gehirn zu kühlen und dadurch wacher zu werden.
Kind hält im Wasser eines Pools die Luft an (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Unter Wasser: Luft anhalten!Unter Wasser: Luft anhalten!
Atmen oder Gähnen müssen wir nicht lernen, das setzt ganz automatisch ein. Was wir trainieren können ist das Luftanhalten. Normalerweise schaffen es Kinder eine bis eineinhalb Minuten, Erwachsene zwei bis drei Minuten die Luft anzuhalten.
Gut trainierte TaucherInnen, die ohne Sauerstoffflasche unterwegs sind, schaffen es, mehrere Minuten nicht zu atmen. Der Rekord liegt bei mehr als 10 Minuten.
... und jetzt wieder ausatmen ;-)
 
Autorin: Cornelia Stenull
 
Letzte Änderung am 21. Juli 2015
 
Ein Ahornblatt vor Sonnenlicht (Bild: dpa Picture-Alliance)

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