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Element: Luft

Der Traum vom Fliegen

 

Otto Lilienthal mit Flügeln auf einem Hang stehend (Bild: dpa Picture-Alliance)
Kühner Flieger mit guten Ideen: Otto Lilienthal
Als erster Flieger der Welt gilt der deutsche Forscher Otto Lilienthal. Er wurde am 23. Mai 1848 in Anklam geboren. Schon als kleiner Junge träumte er davon, fliegen zu können. Der Wunsch, Herrscher der Lüfte zu sein, ließ Lilienthal nicht los. Jahrelang bastelte er verschiedene Flugapparate, mehr als 30 wurden es. Er startete 2000 Flugversuche und tatsächlich: 1893 schaffte er es, 250 Meter weit zu gleiten - eine Sensation!
Den richtigen Dreh, wie seine Flugmaschinen starken Luftströmungen standhalten können, fand Lilienthal aber nicht. Im August 1896 verunglückte er.
Grafik: Alter Mann mit Turban auf einem fliegenden Teppich (Bild: SWR)
Unterwegs mit einem fliegenden Teppich
Für die Geschichte des Fliegens waren seine Versuche dennoch nicht umsonst. Denn als die Brüder Wilbur und Orville Wright aus den USA 1903 das erste Motorflugzeug der Welt bauten, griffen sie auf Entwürfe von Lilienthal zurück.
Und sogar in den Tragflächen heutiger Maschinen finden sich Überlegungen des kühnen Fliegers, zum Glück natürlich weiter entwickelt - und allemal sicherer als fliegende Teppiche oder Besen.
 
Autorin: Constance Schirra 
Letzte Änderung am 22. Mai 2012
 
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