Element: Luft
Luft in der Nahrung
Tief Luft holen!
Auch in Eiern ist Luft, genauer gesagt in der Luftkammer. Die befindet sich am dicken, stumpfen Ende des Eies zwischen Schale und Eihaut.
Wächst ein Küken im Ei heran, wird es durch die Luftkammer mit Luft versorgt. Nach rund 17 Tagen ist das Küken etwa so groß wie das Ei. Dann pickt es mit dem Schnabel die Eihaut auf, um die Luft aus der Luftkammer zu atmen. Eine Woche später schlüpft das Küken.
Das Ei ist frisch!
Dank der Luftkammer lässt sich auch testen, ob ein Ei noch essbar ist oder nicht - mit dem sogenannten "Schwimmtest": Einfach das Ei in ein Glas mit kaltem Wasser legen. Schwimmt das Ei nach oben, sollte es nicht mehr gegessen werden.
Denn je älter ein Ei ist, desto größer ist die Luftkammer, übelriechende Gase haben sich gebildet. Bleibt das Ei auf dem Boden des Glases liegen, ist es noch gut. Lecker :-)
Luft im Käse
In dem Käse ist ja so viel Luft - überall Löcher! Wie kommen die bloß da rein?
Käse besteht zum größten Teil aus Milch, in die spezielle Bakterien hinein gegeben werden. Diese Bakterien produzieren ein Gas: Kohlendioxid (CO2).
Während der Käse reift, nimmt die Menge des Gases zu. Doch es kann nicht entweichen, denn der Käse wird immer härter und um den Käselaib bildet sich eine Rinde.
Das Gas bleibt also im Käse, und weil es sich ausdehnt, entstehen kleine Luftlöcher. Mit der Zeit wachsen diese zu großen Löchern heran.
Sprudelnde Erfrischung
Luft ist nicht nur im Käse, sondern auch in Getränken, zum Beispiel als Bläschen im Mineralwasser. Die entstehen durch dasselbe Gas, das auch im Käse ist: Kohlendioxid. Wird eine Flasche geöffnet oder Mineralwasser in ein Glas gegossen, fängt es sofort an zu sprudeln.
Denn das Kohlendioxid will auf dem schnellsten Weg nach draußen. Das Gas steigt in Form von kleinen Bläschen nach oben und entweicht in die Umgebungsluft. Was im Wasser zurückbleibt ist die sogenannte Kohlensäure. Die bewirkt, dass das Wasser säuerlich schmeckt und auch haltbarer ist.
Es ist also nicht die Kohlensäure, die ein Getränk zum Blubbern bringt, sondern das Kohlendioxid.
Autorin: Cornelia Stenull
Letzte Änderung am 10. November 2010