Element: Luft
Vakuum - Kraft des Nichts
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Das Weltall ist ein luftleerer Raum
Luft ist überall - nur nicht unter Wasser oder im Weltraum! Ohne entsprechende Ausrüstung können Menschen dort nicht überleben.
Im luftleeren Raum ist es still, denn der Schall braucht die Luft als Träger. Brennende Kerzen verlöschen, weil ihnen der Sauerstoff aus der Luft fehlt.
Menschen, Tiere oder Pflanzen könnten in einem Vakuum nicht überleben.
"Vakuum" kommt vom lateinischen Wort "vacuus" und heißt übersetzt "leer, frei". Ein Vakuum entsteht, wenn aus einem Raum alle Luft abgesaugt wird.
Leberwurst im Vakuum-Glas
Dass so ein luftleeres Vakuum kein Lebensraum ist, kann auch Vorteile haben - es können nämlich auch keine Schädlinge überleben.
Deshalb werden Lebensmittel luftdicht verpackt.
So ist zum Beispiel Leberwurst im Glas viel länger haltbar. Es braucht viel Kraft ein solches Vakuumglas zu öffnen und ein lautes Knackgeräusch ist zu hören, wenn die Luft ins Glas strömt und den Deckel anhebt.
"Magdeburger Halbkugeln"
Ein solches Vakuum künstlich zu erzeugen, gelang zum ersten Mal 1645 mit den berühmten "Magdeburger Halbkugeln".
Otto von Guericke presste zwei große Schalen aus Eisen zusammen, zog die Luft aus der Kugel und dichtete sie mit Öl, Wachs und Lederriemen ab. Innerhalb der Kugeln war jetzt nichts - ein Vakuum.
Und obwohl ein Vakuum aus "nichts" besteht, hat es sehr viel Kraft. Das zeigte von Guericke, indem er vor jede Kugelhälfte acht Pferde spannte. Und siehe da: Nicht einmal 16 starken Tieren gelang es, die Kugeln auseinander zu ziehen.
Auch eine Thermoskanne würde ohne Vakuum ihren Zweck verfehlen. Sie besteht nämlich aus einem Gefäß mit zwei Wänden, zwischen denen ein Vakuum herrscht - nur so bleibt heißer Tee heiß und Eistee eisig.
Autorin: Constance Schirra
Letzte Änderung am 04. Februar 2010