Element: Wasser
Aua! - Warum Wasser weh tut
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Aua!
Wer schon einmal mit einem Bauchklatscher im Wasser gelandet ist, weiß, wie hart Wasser sein kann.
Dabei fühlt sich fließendes Wasser doch ganz weich an. Bei einem Bauchklatscher aus drei Meter Höhe wirkt Wasser aber wie Beton.
Das liegt daran, dass Wasser aus kleinsten Teilchen besteht: Den sogenannten Wassermolekülen.
Diese Teilchen hängen eng zusammen und bilden Wasserstoffbrücken. Wer langsam ins Wasser steigt, gibt den Molekülen Zeit genug auszuweichen.
Anders bei einem Sprung ins Becken: Dann trifft der Körper schlagartig auf die Wassermoleküle und das Wasser kann eben nicht mehr ausweichen.
Dieser Zusammenstoß tut weh. Je größer die Körperfläche desto schmerzhafter wird es. Deshalb tun Bauchklatscher auch weh, Köpfer aber nicht.
Kunst- und Turmspringer haben's raus: Ein Bauchklatscher passiert ihnen nicht.
Die richtige Haltung beim Eintauchen ist entscheidend
Deshalb können sie auch vom 10 Meter-Turm springen, ohne sich weh zu tun. Und das, obwohl sie dabei mit einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern auf dem Wasser aufkommen.
Wenn sie einen neuen Sprung üben, benutzen sie einen Trick: Sie springen in aufgesprudeltes Wasser. Bewegtes Wasser ist beim Aufschlag nämlich nicht so hart, weil die Moleküle in Bewegung sind. Deshalb wird mit einer Sprudel-Anlage Luft ins Wasser gepumpt. So ist ein unfreiwilliger Bauch- oder Poklatscher nur halb so wild.
Autorin: Carmen Wagner
Letzte Änderung am 30. August 2007