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Energie & Umwelt

Energie sparen für die Umwelt!

 
Kollage mit Steckdose, Straßenbahn und dem "Blauen Engel" (Bild: SWR)
Es gibt viele Methoden, um im Alltag Energie zu sparen.
Öko- oder Atomstrom? Da gehen die Meinungen auseinander. Eines aber ist sicher:
Energie sparen ist wichtig und schützt die Umwelt!
Wir verbrauchen mehr Energie als nötig und die Rohstoffe der Erde werden weniger.
Ein Leben ohne Energie? Das ist kaum vorstellbar.
Egal ob wir Musik hören, vor dem PC sitzen, duschen oder die Heizung anmachen - überall fließen Strom oder Wärme.
Tortendiagramm mit Angaben zum Energieverbrauch 2009 (Bild: SWR)
Energieverbrauch 2009
Ein Großteil davon entsteht durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Das schadet der Umwelt und Kohle, Gas und Öl werden irgendwann verbraucht sein.
Atomstrom ist zwar umweltfreundlicher in der Herstellung, aber nicht ungefährlich. Und es gibt noch keine Lösung für den radioaktiven Müll, der bei dieser Form der Energiegewinnung anfällt.
Die Bundesregierung hat deshalb beschlossen alle Kernkraftwerke nach und nach abzuschalten.
Kollage mit Windrad und Sonnenkollektoren (Bild: dpa)
Energie aus Sonne und Wind
Die Alternative dazu lautet Ökostrom - gewonnen aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Sonne oder Wind. Diese Rohstoffe sind praktisch in unbegrenzter Menge vorhanden und umweltschonend.
Der Umweltaspekt ist vielen Menschen sehr wichtig. Ohne intakte Umwelt kann auch der Mensch nicht überleben. Doch bisher wird in Deutschland nur ein Bruchteil der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen: gerade mal 8,9 Prozent.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 28. April 2010
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
fossiler: Fossile sind die Überreste von Tieren oder Pflanzen der Erdgeschichte, die wir als Versteinerung oder Abdruck kennen. Fossil bedeutet "ausgegraben". Zu den fossilen Rohstoffen gehören Erdgas, Erdöl, Stein- und Braunkohle. Sie entstanden vor Millionen von Jahren aus Pflanzen und Kleinstlebewesen.
radioaktiven: Radioaktive Strahlung entsteht beim Zerfall von instabilen Atomkernen und ist nicht sichtbar. Für Menschen ist Radioaktivität gefährlich. Zum einen durch die Strahlung selbst, zum anderen durch den Kontakt mit verstrahltem Material, zum Beispiel Lebensmittel. Deshalb wurde in Deutschland nach dem Reaktor-Unglück in Tschernobyl vor dem Verzehr von Freilandgemüse oder Pilzen gewarnt.