Energie & Umwelt
Fossil: Energiemix aus Kohle, Gas und Öl
Ohne Strom geht nichts mehr
Kochen, Fernsehen, Radio hören, Wäsche waschen... Ohne Strom geht heute fast gar nichts mehr.
Ein großer Anteil des Stroms wird im Moment aus den verschiedenen
fossilen Energieträgern gewonnen - so entsteht ein Energiemix aus Braunkohle, Steinkohle, Gas und Öl.
Ein Großteil der in Deutschland verbrauchten Energie stammt aus dem Ausland.
Gas aus Russland
Erdöl kommt aus den arabischen Ländern, dem Iran oder dem Irak. Mehr als die Hälfte des benötigten Erdgases wird von Russland nach Deutschland gebracht.
Es ist aber sehr wichtig, dass Deutschland auch eigene Energieträger hat und diese nicht nur von anderen Ländern kaufen muss. Deutschland möchte unabhängig bleiben und auf eigene Energiereserven zurückgreifen können.
Deutsche Steinkohle ist zu teuer
Kohle ist der einzige fossile Energieträger, der in Deutschland vorrätig ist. Die Förderung der deutschen Steinkohle ist jedoch sehr teuer. Günstiger ist es, auch Kohle woanders zu kaufen.
Damit Deutschland selbstständig bleibt, wird Steinkohle weiterhin gefördert. Und auch wenn viele
Zechen schließen müssen, wird künftig ein Teil des Stroms aus Steinkohle hergestellt werden.
Braunkohleabbau ist günstiger und deshalb für den Energiemix sehr wichtig.
Durch Windkraft entsteht kein Kohlendioxid
Der große Nachteil der fossilen Rohstoffe ist, dass ihre Verbrennung viel
Kohlendioxid produziert.
Deshalb denken die PolitikerInnen über andere Möglichkeiten der Energiegewinnung nach - denn durch die Treibhausgase verändert sich das Klima.
Außerdem werden alle fossilen Rohstoffe irgendwann aufgebraucht sein, so dass für die Zukunft ohnehin andere Energieträger gebraucht werden.
Autorin: Dorothea Szymanski
Letzte Änderung am 28. April 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.