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Energie & Umwelt

Windkraft: Volle Kraft voraus!

 
 

Windräder in der Nordsee

Seinsoth / Langheinrich
Minitz-Nachrichten vom 7.4.2011
 
Foto einer Windmühle, die in Niedersachsen (Wendhausen) steht. (Bild: dpa)
100 Jahre alte Windmühle.
Es wird ganz schön kalt und ungemütlich, wenn eisiger Wind durch die Straßen fegt. Wind kann aber auch Wärme bringen - nämlich dann, wenn aus seiner Kraft Energie gewonnen wird.
Die Idee ist nicht neu: Schon seit Jahrhunderten wird die Kraft des Windes in Windmühlen genutzt, um Getreide zu mahlen und Holz zu sägen.
Heute liefern "moderne Windmühlen" aus Stahlbeton einen Teil des Stromes, der zu Hause aus der Steckdose kommt.
Foto eines Monteurs auf einer Windenergieanlage. (Bild: dpa)
Nur für Schwindelfreie!
Diese Windräder haben riesengroße Propeller, so genannte Rotoren, die auf einem hohen Turm sitzen.
Dreht sich der Propeller, wird Strom erzeugt: Je stärker der Wind, desto mehr Strom.
Deshalb werden seit einigen Jahren an den Küsten und in den Bergen - eben überall dort, wo es viel Wind gibt - sogenannte Windparks angelegt: Das sind große Flächen, auf denen Windräder Seite an Seite stehen.
Windräder im Meer (Bild: dpa Picture-Alliance)
Windpark "Alpha Ventus"
Selbst auf dem Meer werden Plattformen für Windparks errichtet. Dort klappt die Energiegewinnung durch stärkeren und beständigen Wind noch besser als auf dem Land.
In der Nordsee ist im April 2010 der erste Off−Shore−Windpark Deutschlands in Betrieb gegangen. Off-Shore ist englisch und bedeutet vor der Küste! Wenn das Projekt erfolgreich ist, sollen weitere Windparks im Meer gebaut werden.
Foto eines Windparks zwischen Bremerhaven und Bremen. (Bild: dpa)
Windpark in Norddeutschland.
1987 eröffnete in Deutschland der erste Windpark an der Nordseeküste, damals allerdings auf dem Land. Auf einer Größe von 14 Fußballfeldern wurden 30 Windräder aufgestellt.
Besonders schön sehen diese Windparks nicht aus und die Propeller machen ziemlich viel Lärm. Deshalb gibt es viele Menschen, die sich an dieser Methode der Energiegewinnung stören.
Doch ein entscheidender Vorteil bleibt: Während zum Beispiel Öl oder Kohle irgendwann verbraucht sein werden, wird es den "Rohstoff" Wind immer geben. Außerdem wird die Atmosphäre durch die Gewinnung von Windenergie nicht belastet.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 26. April 2012
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Atmosphäre: Als Atmosphäre wird die Lufthülle bezeichnet, die unsere Erde umgibt. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet das Wort "Luftkugel" von "atmos" (Luft) und sphaira (Kugel).
Links zum Thema
Element: Luft - Wie entsteht Wind?
http://www.kindernetz.de/infonetz/thema/elementluft/wind/-/id=128294/nid=128294/did=128270/ azuxs5/index.html