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Woher kommen unsere Lebensmittel? Eine Schulklasse hat sich auf einem Bio-Bauernhof umgeschaut und dabei ganz schön viel erlebt!
Lecker und gesund!
Obst ist nicht gleich Obst! Das Bio-Siegel steht für den entscheidenden Unterschied: Biologisch angebautes Obst und Gemüse enthalten weniger Schadstoffe. Deshalb sind diese Lebensmittel nicht nur gesünder, sondern sie schmecken auch meistens besser.
Häufig werden in der Landwirtschaft chemische Stoffe verwendet. Die sollen Schädlinge abhalten und dafür sorgen, dass Obst und Gemüse schneller wachsen. Spuren der Chemikalien bleiben aber in Obst und Gemüse zurück - und wir essen diese Stoffe mit. Für den Anbau von Bio-Produkten werden keine Chemikalien verwendet.
Das Bio-Siegel
Früher wurden diese Produkte beim Bio-Händler gekauft. Heute gibt es sie in jedem Supermarkt, erkennbar durch das deutsche Bio-Siegel. Das Siegel wurde im September 2001 eingeführt.
Trägt ein Produkt dieses Symbol heißt das, dass die Produkte zu 95 Prozent aus biologischer Landwirtschaft stammen. Beim Anbau wurden keine Chemikalien wie zum Beispiel Kunstdünger oder Pflanzenschutzmittel verwendet. Diese Nahrungsmittel sind nicht gentechnisch verändert und die Tiere wurden artgerecht gehalten.
"Bio" aus dem Supermarkt
In den letzten Jahren ist der Konsum von Bio-Lebensmitteln ständig angestiegen. Selbst Billig-Discounter bieten Bio-Produkte an. Soviel Obst und Gemüse können aber die heimischen Bio-Bauern gar nicht anbauen.
Deshalb werden immer mehr Bio-Produkte aus dem Ausland importiert: Bio-Äpfel werden aus Neuseeland eingeflogen, die Bio-Erdbeere aus Israel.
Seit dem 1. Juli 2010 gilt in Europa ein neues Bio-Siegel. Das neue Bio-Siegel soll Bio-Produkte europaweit einheitlich erkennbar machen. Die Verbraucher sollen mit dem EU-Siegel auch erfahren, ob ein Rohstoff aus der Europäischen Union oder von anderswo kommt. Das bisherige deutsche Bio-Siegel wird aber weiter auf Produkten zu finden sein: es gilt zusätzlich.
Obst und Gemüse sind dann noch immer ohne giftige Chemikalien - also gesund für den Menschen. Doch der Umwelt schaden diese langen Transportwege.