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Formel 1

Sicherheit

 
Historisches Foto eines Rennunfalls (Bild: SWR)
Rennunfall
Früher war die Formel 1 gefährlicher als heute: Es gab viel mehr Unfälle mit tödlichem Ausgang.
Zum einen lag das daran, dass die Strecken gerader waren.
Auf einer Geraden konnten die Rennfahrer natürlich mehr Gas geben.

Strohballen in einer Kurve (Bild: SWR)
Strohballen als Aufprallschutz
Zum anderen hingen die Sicherheitsmängel auch damit zusammen, dass die Strecken nicht ausreichend ausgebaut waren.
Strohballen an den Seiten sollten die Fahrzeuge abbremsen, aber das reichte nicht aus.
Ein weiteres Problem war, dass die Strohballen leicht Feuer fingen...
Heute...

Ein Formel-1-Fahrer hat eine Panne und steht auf dem Grasstreifen (Bild: dpa)
Autopanne
gibt es nach wie vor spektakuläre Unfälle in der Formel 1, aber die Fahrer sind viel besser geschützt.
Saßen sie früher in Aluminium-Cockpits, die kaum Aufprallschutz boten, bestehen die heutigen Cockpits aus Kohlefaser.
Sie halten einer Belastung von vier Tonnen stand!
Auch die Rennstrecken bieten den Fahrern mehr Schutz:
Ein Formel-1-Auto steht auf dem Kiesstreifen (Bild: dpa)
Auslaufzone aus Kies
Die Strohballen wurden durch Reifen ersetzt. Es gibt mehr Kurven, die die Fahrer zwingen, immer wieder zu bremsen.
Außerdem sind die Auslaufzonen größer geworden: Kommen die Autos von der Strecke ab, werden sie durch den Untergrund aus Sand, Kies oder Gras abgebremst.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 14. März 2010
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Kohlefaser: Kohlefaser ist ein leichter, extrem belastbarer Verbundfaser-Werkstoff aus der Raumfahrttechnik. Das Fahrgestell eines Rennwagens wird heute aus Kohlefaser hergestellt und ist damit aufprallgeschützt.
Auslaufzonen: Kommen Rennautos beispielsweise in Kurven von der Strecke ab, wird ihre Geschwindigkeit durch den Untergrund aus Sand, Kies oder Gras verlangsamt.