Formel 1
Strategie - welcher Reifen?
Für jedes Wetter andere Reifen
Vor Beginn des Rennens, müssen die Fahrer wichtige Entscheidungen treffen: zum Beispiel mit welchen Reifen sie fahren.
Die Reifenwahl kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Kunst ist es, das Wetter vorher richtig einzuschätzen. Vor dem Rennen werden noch die letzten Wettervorhersagen abgefragt. Je nach Wetterlage wählen die Fahrer:
Reifen für trockene Straßen, für feuchten Belag oder für richtiges Regenwetter.
Regenreifen
Sind die Straßen trocken, brauchen die Fahrer Reifen mit weniger Profil: Sie haben mehr Bodenhaftung und sind dadurch schneller.
Für Regenwetter gibt es Profilreifen, die das Rutschrisiko (Aquaplaning) verringern.
Durch die Rillen können sie das Wasser verdrängen. Allerdings haben sie weniger Bodenhaftung und sind dadurch langsamer.
Profil eines Reifens
Außerdem gibt es für Reifen auch unterschiedliche Reifenmischungen: harte und weiche. Die Regeln schreiben vor, dass die Teams pro Rennen mit beide Reifenmischungen fahren müssen. Jeder Fahrer muss also auf jeden Fall mindestens einen
Boxenstopp einlegen, um die Reifen zu wechseln. Wann das sein wird, legen die Teams in ihrer Rennstrategie fest.
Eine Ausnahme sind Rennen bei Regen: Dann wird nur mit Regenreifen gefahren, für die es keine Wechselpflicht gibt.

Gewusst?Die Reifen müssen extreme Belastungen aushalten: Vor dem Rennen werden sie daher in Heizdecken gewickelt und auf 80 Grad Celsius vorgewärmt. Das ist wichtig, denn schon nach der ersten Renn-Runde erhitzen sie sich auf 100 Grad. Durch diese enorme Hitze halten sie nur etwa 150 Kilometer stand.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 14. März 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.