Rund um den Fußball
Trainer der Nationalelf
"Klinsi" und "Jogi"
Joachim Löw - so heißt seit dem 1. August 2006 der zehnte Trainer der Deutschen Nationalelf.
Bis zum Ende der WM 2006 betreute er als Trainer-Assistent neben Jürgen Klinsmann das deutsche Team.
Dann trennten sich ihre Wege. Nach einem erfolgreichen dritten Platz und dem Titel "Weltmeister der Herzen" legte Klinsmann 2006 sein Amt nieder.
Löw und Flick
"Jogi", wie er oft genannt wird, arbeitet schon seit mehr als zehn Jahren als Trainer - auch im Ausland.
Jetzt hat er einen Vertrag als Bundestrainer bis 2012.
Als Assistenz-Trainer steht seit August 2006 der ehemalige Bundesliga-Profi Hans-Dieter Flick an seiner Seite. Auch er hat bereits mehrere Jahre Erfahrung als Trainer.
Bundestrainer oder Teamchef - wo liegt eigentlich der Unterschied?
Nur wer eine Trainer-Lizenz hat, kann Bundestrainer werden. Rudi Völler wurde deshalb im Jahr 2000 zum Teamchef berufen:
Er hatte keine Trainer-Lizenz, konnte deshalb nicht Bundestrainer werden.
| Bisherige Trainer der Nationalelf: |
| Otto Nerz (Bundestrainer) | 1923 - 1936 |
| Sepp Herberger (Bundestrainer) | 1936 - 1964 |
| Helmut Schön (Bundestrainer) | 1964 - 1978 |
| Jupp Derwall (Bundestrainer) | 1978 - 1984 |
| Franz Beckenbauer (Teamchef) | 1984 - 1990 |
| Berti Vogts (Bundestrainer) | 1990 - 1998 |
| Erich Ribbeck (Bundestrainer) | 1998 - 2000 |
| Rudi Völler (Teamchef) | 2000 - 2004 |
| Jürgen Klinsmann (Bundestrainer) | 2004 - 2006 |
| Joachim Löw (Bundestrainer) | seit 2006 |
Dies war keine Ausnahme in der Geschichte des National-Teams:
Schon 1984 übernahm Franz Beckenbauer das Traineramt ohne Trainer-Lizenz. Da er als Spieler ein Genie war, traute man ihm den Job durchaus zu.
Und er hatte vorgemacht, dass es auch ohne Trainerschein geht: 1990 wurde er mit seinem Nationalteam Weltmeister.
Autorin: Ursi Zeilinger und Sandra Goller
Letzte Änderung am 03. Februar 2011