Kindernetz

Rund um den Fußball

Die Schiedsrichter

 
Schiedsrichterin Steinhaus (Bild: dpa Picture-Alliance)
Die Schiedsrichterin gibt Zeichen
Die unparteiischen Schiedsrichter wachen über alle Spielabläufe und sorgen für einen fairen Spielausgang.
Sie müssen Ball und Spieler ständig im Auge behalten und sekundenschnell Entscheidungen treffen. Diese zeigen sie den Spielern mit Handzeichen an.
Eine Entscheidung ist immer endgültig - auch wenn sie mal nicht richtig ist. Aber ein Schiri kann sich keine Zeitlupen-Wiederholung anschauen. Klar, dass sich da auch mal Fehler einschleichen können.
Ein Schiedsrichter zieht im Spiel die Rote Karte (Bild: dpa Picture-Alliance)
Der Schiedsrichter erteilt Ermahnungen
Die Schiris pfeifen und unterbrechen ein Spiel, wenn gefoult wird, der Ball im Aus ist, ein Spieler im Abseits steht oder der Ball mit der Hand berührt wird (Handspiel).
Sie erteilen Ermahnungen und ziehen bei größeren Regelverstößen die Gelbe oder Rote Karte.
Sie heben die Karten hoch und notieren den Namen und die Rückennummer des Spielers in ihrem Notizbuch. Deswegen gehört zur Ausstattung eines Schiris auch Pfeife, Stift, Gelbe und Rote Karte.

Eine Gelbe Karte (Bild: dpa Picture-Alliance)
Gelbe Karte
Die Gelbe Karte bedeutet eine Verwarnung. Wer in mehreren Bundesliga-Spielen fünf Gelbe Karten "gesammelt" hat, muss ein Spiel aussetzen.
Die Gelbe Karte erhält, wer
...den Gegner foult.
...den Schiris widerspricht.
...das Spiel verzögert.
...wiederholt gegen eine Regel verstößt.


Eine Rote Karte (Bild: dpa Picture-Alliance)
Rote Karte
Die Rote Karte bedeutet einen Platzverweis. Die Spieler müssen sofort vom Spielfeld gehen. Das Team muss in Unterzahl mit einem Spieler weniger auskommen.
Die Rote Karte erhält, wer
...ein grobes Foul begeht.
...zum zweiten Mal "Gelb" sieht.
...die Gegner gewaltsam angeht.
...die Schiris beleidigt.
...grob gegen die Regeln verstößt.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 20. Juli 2011