Geheime Botschaften
Antike
Schon Herodot berichtet von versteckten Botschaften.
Schon in der Antike, also vor ungefähr 2500 Jahren, benutzten die Menschen geheime Botschaften, um sich Geheimnisse mitzuteilen.
Die ältesten Berichte sind bei dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot zu finden. Er lebte von 485 bis 425 vor Christus. Bei Herodot ist nachzulesen, dass die Menschen zu seiner Zeit versteckte Botschaften nutzten, um anderen militärische Nachrichten zu übermitteln.
Dazu verwendeten sie die damals üblichen Schreibtafeln: Dabei handelte es sich um Holzplatten, die mit einer Wachsschicht überzogen waren. Wer nur etwas offizielles aufschreiben wollte, ritzte die Buchstaben einfach in das Wachs.
Um aber eine geheime Botschaft mit Hilfe dieser Schreibtafel zu übermitteln, wurde zuerst die Wachsschicht abgekratzt. Dann wurde die geheime Nachricht direkt in das Holz geritzt. Anschließend wurde die Tafel wieder mit Wachs überzogen, so dass keiner die verborgene Nachricht sehen konnte.
In der Antike wurden Botschaften auf die Kopfhaut tätowiert.
Eine andere Methode aus dieser Zeit: Einem Boten wurden die Haare abrasiert. Auf die Kopfhaut tätowierte man dann die geheime Botschaft.
Jetzt musste der Bote warten, bis seine Haare nachgewachsen waren. Erst dann konnte er mit der nun unsichtbar gewordenen Nachricht losziehen. Für Mitteilungen, die möglichst schnell ihr Ziel erreichen sollten, war diese Methode natürlich ungeeignet.
Autorin: Sandra Goller
Letzte Änderung am 14. August 2009