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Caesar-Verschiebung

 
Der römische Feldherr Julius Caesar hat vor über 2000 Jahren eine sehr sichere Verschlüsselungs-Methode erfunden. Dafür benötigte er das Alphabet und ein zusätzliches Geheimalphabet.
 
Zeichnung des römischen Feldherrn Julius Caesar  (Bild: SWR)
Der römische Feldherr Julius Caesars
Auf diesem Wege wurden in erster Linie militärische Botschaften weitergegeben. Da der Bote nichts mit dem Buchstabensalat anfangen konnte, bestand keine Gefahr, dass außer dem Empfänger noch jemand vom Inhalt der Nachricht erfuhr.
Da das Geheimalphabet als sehr sicher galt, wurde diese Verschlüsselungs-Methode in der Antike sehr häufig benutzt. Caesar soll übrigens auch seine Liebesbriefe an Cleopatra mit Hilfe dieses Geheimalphabets verschlüsselt haben!
Die Caesar-Scheibe (Bild: SWR)
Caesars Geheimalphabet: Die Caesar-Scheibe.
So funktioniert`s
Die Caesarverschiebung ist einfach anzuwenden und trotzdem sehr schwer zu knacken: Das Geheimalphabet unterscheidet sich vom normalen Alphabet darin, dass alle Buchstaben um eine bestimmte Anzahl von Stellen verschoben werden. Die Abfolge des Alphabets wird dabei nicht verändert.
Nur wer weiß, um wie viele Stellen das Alphabet verschoben wurde, kann die Botschaft lesen. Mit Hilfe der so genannten Caesarscheibe lässt sich eine Nachricht ganz einfach verschlüsseln!
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 07. März 2016
 
 
Codierungstabelle (Bild: SWR)

Winkelcode

Ohne richtige Codierungs-Tabelle ist er nicht zu knacken: Perfekt für deine Botschaft!
Der griechischen Geschichtsschreiber Herodot (Bild: SWR)

Codes der Antike

Tätowierungen oder spezielle Holztafeln ermöglichten schon in der Antike Geheimbotschaften.