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Eine Entwertungsmaschine namens "Decoiner" deformierte die Münzen, indem sie ihnen ein Riffelmuster aufprägte. Wenn ein Mensch pro Sekunde eine Münze plattgehauen hätte, hätte er für die Vernichtung aller DM-Münzen ca. 160 Jahre gebraucht. Der "Decoiner" schaffte 5 Tonnen Geld pro Stunde und wäre - rein rechnerisch - in 294 Tagen damit fertig gewesen. | ||
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Und so sah die Mark hinterher aus. Sie war zwar noch zu erkennen, aber durch die Deformierung wertlos geworden. | ||
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Schließlich landeten die DM-Münzen in einem großen Brennofen. Dort wurden sie eingeschmolzen. Danach wurde das Metall weiter verarbeitet und wieder verwendet. Wer weiß, vielleicht befindet sich ja in einer deiner neuen Euro-Münzen ein kleines Teilchen einer alten D-Mark. | ||
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Die Entwertung der DM-Scheine war nicht ganz so kompliziert. Die Scheine wurden von riesigen Schreddermaschinen in winzig kleine Stückchen geschnitten. Selbst der geübteste Puzzler kann diese Schnipsel nicht mehr zusammensetzen. Schließlich wurden sie in einem Ofen verbrannt - die meisten jedenfalls. | ||
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Clevere Geschäftsleute kamen auf die Idee, den "Geld-Schrott" anderweitig zu verarbeiten. Eine holländische Firma hat sich gleich tonnenweise gehäkselte Geldscheine schicken lassen, um daraus Briefpapier, Ordner und allerlei andere Schreibwaren herzustellen. Dieses Sortiment zum Beispiel war einst eine 1/2 Million DM wert, als es sich bei den Schnipseln noch um richtige Geldscheine handelte. | ||