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Indianer Nordamerikas

Indianer heute

 
junger Navajo Indianer mit Touristen bei einer Bootstour (Bild: Sabine Stampfel)
Navajo Indianer mit Touristen auf dem Colorado River
Heute leben etwa zwei Millionen Indianer in Nordamerika - nur ein kleiner Teil davon in den Reservaten. Dort ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch und die Indianer sind sehr arm.
Manche versuchen vom Tourismus zu leben, verkaufen Schmuck oder verdienen ihr Geld als Touristenführer.
Um ihre Lebensbedingungen zu verbessern, organisieren sich die Indianer und lassen ihre Traditionen wieder aufleben.
Indianer bei einer Tanzvorführung (Bild: dpa)
Tanzvorführung
Die Kinder der Indianer lernen wieder ihre eigene Sprache und erhalten Unterricht über die Lebensweise ihres Stammes. Sie nehmen an Powwows teil, führen ihre Tänze vor, tragen Stammeskostüme und bemalen ihr Gesicht.
So versuchen die Indianer Altes und Neues zu verbinden, und ihre Zeremonien, Rituale, Sitten und Sprachen zu erhalten.
Gleichzeitig bringen Tanzvorführungen Geld für den Lebensunterhalt. Denn die Feste der Indianer gelten als Touristenattraktion.


runde Holzhütte in karger Landschaft (Bild: dpa)
Holzhütte der Navajo-Indianer
Eine weitere Einnahmequelle sind die vielen Glückspiel-Hallen, die die Indianer in den Reservaten eröffnet haben.
Das Navajo-Reservat, das sich über die Staaten New Mexico, Arizona und Utah erstreckt, ist mit fast 150.000 Einwohnern das größte Reservat. Die Reservate werden von den Indianern selbst verwaltet und es gibt dort auch eine eigene Polizei.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Reservat: Wohngebiete, in denen nur Indianer leben. Sie wurden von den Weißen erdacht, um die Indianer von dem Land auf dem sie lebten zu vertreiben.