zur Startseite
Login / Logout
Fuer die vollstaendige Darstellung brauchst du Javascript und den Flash-Player.
Seite weiterempfehlen Seite drucken

Indianer Nordamerikas

Klischees der Weißen über Indianer

 

Fuer die vollstaendige Darstellung brauchst du Javascript und den Flash-Player.

Zeichnung: Indianer beim Schreien (Bild: SWR)
Kein Indianer schreit wie im Film.
Es ist ein Gerücht, dass die Indianer einen Schrei ausstoßen, sich dabei mit der Hand auf den Mund schlagen und angreifen. Verbreitet wurde das "Indianergeheul" durch Hollywood-Filme.
Bei den Indianern gibt es einen ähnlichen Laut, eine Art Trällern. Er wird eingesetzt, um jemanden zu ehren - wie bei einem Beifall.

Zeichnung: Indianer vor einem Zelt (Bild: SWR)
"Hugh - ich habe gesprochen."
In vielen Filmen werden die Indianer mit einem armseligen Wortschatz dargestellt: "Hugh - ich habe gesprochen" oder "Weißer Mann spricht mit gespaltener Zunge!" sind Beispiele für diesen Unsinn.
Indianer sind wahre Wortkünstler. Die indianische Sprache ist viel genauer und vielfältiger als unsere und hat für jede Situation eine eigene Bezeichnung.

Zeichnung: Indianer mit Kriegsbemalung trifft auf einen Weißen (Bild: SWR)
Kriegsbemalung mit roter Farbe.
Die Indianer wurden von den weißen Siedlern "Rothaut" genannt.
Dabei hatten die Indianer gar keine rote Haut. Sie waren nur deswegen rot, weil sie sich auf Kriegszügen oder bei religiösen Anlässen mit roter Farbe (Zinnoberfarbe) anmalten.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 09. Dezember 2009
 
0 Bewertungen
Artikel bewerten Bewertungen lesen