Indianer Nordamerikas
Reservate
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Indianer-Gebiete um 1850
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Indianer-Gebiete um 1994
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Kurz nach der Ankunft der Weißen auf dem Kontinent begann auch die Vertreibung der indianischen Ureinwohner. Um 1850 waren sie schon fast ganz aus dem östlichen Teil Nordamerikas verschwunden.
Zwanzig Jahre zuvor wurde ein Gesetz erlassen, dass die Indianer zwang, in Reservaten zu leben.
Mit dem Umsiedelungsgesetz wurden die Weißen darin bestärkt, die Indianer aus ihrer Heimat zu vertreiben.
Sie boten ihnen einen "Tausch" an:
ihr Stammesgebiet gegen neues Land (Reservate). Das neue Land war meist unfruchtbar, das Klima schlecht. Als die Indianer gegen diese Umsiedelung Widerstand leisteten, wurden viele getötet und manche Stämme ganz ausgerottet.
Heute ist das größte Indianerreservat im Südwesten der USA in New Mexico. In den Pueblos und den Reservaten der Navajos und Apachen ist viel der indianischen Kultur erhalten und immer noch lebendig.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 09. Dezember 2009