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Rituale und Tänze

 
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Indianer beim Tanzen in traditioneller Kleidung (Bild: dpa)
Großansicht: Traditioneller TanzTraditioneller Tanz
Feste ohne Ende
Die Indianer machten aus vielen Anlässen ein Fest, tanzten und hielten religiöse Rituale ab. So wurden Hochzeiten und siegreiche Kämpfe, bei den Apachen auch der Eintritt eines Indianermädchens in die Pubertät, groß gefeiert.
Diese Feier, das Pollenritual, dauerte vier Tage und am Ende wurde das Mädchen mit Pollen gesegnet. Dazu wurde Blütenstaub über ihr Haar und ihr ganzes Gesicht verteilt.
Bitttänze und Kriegstänze
Mit ihren rituellen Tänzen baten sie auch für eine erfolgreiche Jagd, für Heilung bei Krankheiten oder für Regen. Und sie stimmten sich vor einem Kampf mit Kriegstänzen ein.
Indianer-Maske (Bild: dpa)
Großansicht: Indianer-MaskeIndianer-Maske
Geisterbeschwörung
Die Indianer tanzten aber auch, um Geister zu beschwören.
So tanzten zum Beispiel die Hopi-Indianer den Bohnentanz, ein Fruchtbarkeitsritual. Es fand im Februar statt und dauerte 16 Tage. Die Tänzer waren maskiert, beschworen Kachina-Geister und flehten um Wachstum und eine reiche Ernte.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 19. Januar 2016
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
junger Indianer mit Kriegsbemalung im Gesicht (Bild: dpa)

Kriegsbemalung

Die Kriegsbemalung erzählte auf einen Blick, welche Taten ein Indianer vollbracht hatte.
Zeichnung: Handzeichen für "Jagen" (Bild: SWR)

Zeichensprache

Es gibt über hundert indianische Sprachen. Die Zeichensprachen dagegen verstanden viele.