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Indianer Nordamerikas

Zeichensprache

 

"Yá-át-één" - so lautet der Gruß der Navajo. Das versteht aber nicht jeder Indianer, denn es gibt über hundert indianische Sprachen, die alle so unterschiedlich sind, wie zum Beispiel Chinesisch und Deutsch. Da es also sehr schwierig ist, sich in der Fremde zu verständigen, haben die Indianer eine Zeichensprache erfunden, die mit der Gebärdensprache viel Ähnlichkeit hat.
Zeichnung: Handzeichen für "Freund" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Jagen" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "hören" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Winter" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Kommen" (Bild: SWR)
FreundjagenhörenWinterkommen
Zeichnung: Handzeichen für "Essen" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Ja" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Nein" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Bär" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "zu Pferd" (Bild: SWR)
essenjaneinein Bärzu Pferd


Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt bedeutet z. B. "Ich komme als Freund." Aber drückte sich ein Krieger die Faust an die Stirn, war er stinksauer.
Natürlich war es nicht immer leicht, sich auf Anhieb zu verstehen. Aber dennoch war die Zeichensprache so genau, dass die Stämme damit Verträge aushandeln konnten.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 09. Dezember 2009
 
 
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