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Zeichensprache

 
"Yá-át-één" - so lautet der Gruß der Navajo. Das versteht aber nicht jeder Indianer, denn es gibt über hundert indianische Sprachen, die alle so unterschiedlich sind, wie zum Beispiel Chinesisch und Deutsch. Da es also sehr schwierig ist, sich in der Fremde zu verständigen, haben die Indianer eine Zeichensprache erfunden, die mit der Gebärdensprache viel Ähnlichkeit hat.
Zeichnung: Handzeichen für "Freund" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Jagen" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "hören" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Winter" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Kommen" (Bild: SWR)
FreundjagenhörenWinterkommen
Zeichnung: Handzeichen für "Essen" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Ja" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Nein" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "Bär" (Bild: SWR) Zeichnung: Handzeichen für "zu Pferd" (Bild: SWR)
essenjaneinein Bärzu Pferd


Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt bedeutet z. B. "Ich komme als Freund." Aber drückte sich ein Krieger die Faust an die Stirn, war er stinksauer.
Natürlich war es nicht immer leicht, sich auf Anhieb zu verstehen. Aber dennoch war die Zeichensprache so genau, dass die Stämme damit Verträge aushandeln konnten.
 
Autorin: Ursi Zeilinger
 
Letzte Änderung am 19. Januar 2016
 
 
Zeichnung: Indianer am Feuer gibt Rauchzeichen (Bild: SWR)

Rauchzeichen

Über weite Entfernungen konnten Indianer mit Hilfe von Rauchzeichen kommunizieren.
Indianer tanzen zusammen (Bild: dpa picture-alliance)

Rituale und Tänze

Die Indianer machen aus vielen Anlässen ein Fest, tanzen und halten religiöse Rituale ab.