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Japan

Erdbeben - Tsunami - Atomunfall

 
Am 11. März 2011 bebte die Erde vor der Küste Japans - mit schlimmen Folgen für die Menschen in dieser Region: Das Beben löst einen Tsunami aus und unterbricht die Kühlung im Atomkraftwerk Fukushima.
Was seitdem passiert ist kannst du dir in der Chronologie der Minitz-Nachrichten nochmal anschauen. Eine Chronologie (Chronos = die Zeit) listet Ereignisse nach ihrem zeitlichen Ablauf auf.
 
Chronologie der Minitz-Nachrichten:

Die Umgebung von Fukushima ist noch immer verstrahlt. Viele Menschen demonstrieren jetzt gegen Atomkraft.
Noch immer leben Menschen in Not-Unterkünften und zahlreiche Helfer sind mit Aufräumarbeiten beschäftigt.
02.08.2011:
Höchste Strahlung!

Am Atomkraftwerk Fukushima ist die Radioaktivität gestiegen. Eine ferngesteuerte Kamera soll helfen, die Ursache zu finden.
Geigerzähler misst Radioaktivität im Staub (Bild: EVN)
Seit drei Monaten legen sich radioaktive Teilchen auf die Stadt. Radioaktiver Staub liegt auf den Straßen, auf den Feldern und auch auf den Sportplatz der Schule.
16.06.2011:
Fukushimas Mann für die Sterne

Seit dem Unfall in Fukushima kommt niemand mehr in die Sternwarte. Deshalb bringt der Sternforscher die Sterne zu den Menschen.
11.05.2011:
Zwei Monate nach dem Tsunami

Zum ersten Mal durften Menschen, die in der Nähe des Kraftwerks Fukushima wohnten, für kurze Zeit in ihre Häuser zurück.
Zum ersten mal seit dem Unfall waren jetzt wieder Menschen im Reaktor. Die Strahlung ist noch immer sehr hoch, dass sie nur kurze Zeit drinnen bleiben dürfen.
22.04.2011:
Weg aus Fukushima

Noch mehr Menschen müssen ihre Häuser verlassen. Sie wohnen zu dicht am Atomkraftwerk Fukushima.
 (Bild: SWR)
17.04.2011:
Neun Monate bis zum Ende der Krise

Bilder zeigen, wie kaputt das Atomkraftwerk Fukushima wirklich ist. Es kann noch Monate dauern, bis keine radioaktive Strahlung mehr austritt.
12.04.2011:
Neues Zuhause für japanische Familien

Die ersten 36 Familien ziehen in ihr neues Zuhause. Viele andere Familien müssen sich noch gedulden.
Japan: Frau betet (Bild: EVN)
In Japan gedenken die Menschen an die, die beim Erdbeben alles verloren haben. Und schon wieder hat die Erde gebebt.
Japan: Mann fährt auf einem Fahrrad durch ein zerstörtes Dorf (Bild: dpa Picture-Alliance)
Nach dem großen Erdbeben und dem Tsunami ist in Japan noch viel kaputt. Trümmer von Häusern werden aufgeräumt.
Wasser wird aus dem Atomkraftwerk geleitet
Der Riss, aus dem radioaktives Wasser ins Meer lief, ist gestopft. Aber wohin mit dem verstrahlten Löschwasser?
Geretteter Hund mit  Helfern
02.04.2011:
Hund aus dem Meer gerettet

3 Wochen nach dem Unglück haben Helfer einen Hund aus dem Meer gerettet. Er hat auf den schwimmenden Trümmern eines Hauses überlebt.
Das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima (Bild: dpa Picture-Alliance)
30.03.2011:
Meer vor Fukushima ist radioaktiv

Im Meer vor Fukushima wird Radioaktivität gemessen. Die Menschen verzichten deshalb lieber auf Fisch.
Kind mit Wasserflasche (Bild: dpa Picture-Alliance)
25.03.2011:
In Japan wird das Trinkwasser knapp!

Im Leitungswasser wird erhöhte Radioaktivität gemessen. Deshalb kaufen die Menschen ihr Trinkwasser lieber im Supermarkt.
Menschen räumen auf (Bild: dpa Picture-Alliance)
Die Menschen in den Erdbebengebieten wollen ihre Häuser wieder bewohnbar machen. Sie unterstützen sich dabei gegenseitig so gut sie können.
japanischer Junge  freut sich (Bild: dpa Picture-Alliance)
Zum ersten Schultag nach dem Erdbeben begrüßt die Lehrerin in dieser Schule alle Schüler einzeln.
Gemüse-Regal (Bild: EVN)
Gemüse von den Feldern in der Nähe des kaputten Atomreaktors ist nicht gesund und muss weggeworfen werden.
Feuerwehr kühlt Reaktor mit Wasser (Bild: dpa Picture-Alliance)
Mit einem großen Wasserkran pumpen Feuerwehrleute Wasser aus dem Meer und sprühen es auf die Reaktoren.
 (Bild: dpa Picture-Alliance)
Die Stromleitung zum Atomkraftwerk wurde repariert. Nun hoffen alle, dass sie bald wieder die Kühlsysteme der Reaktoren anwerfen können.
Hubschrauber holt Meerwasser zur Kühlung des Atomkraftwerks (Bild: dpa Picture-Alliance)
17.03.2011:
Wasser auf Atomkraftwerk

Meerwasser soll die Brennstäbe in den kaputten Reaktoren kühlen. Wegen der Strahlung ist das für die Piloten ganz schön gefährlich.
Blick auf Tokia (Bild: dpa Picture-Alliance)
37 Millionen Menschen leben in der japanischen Hauptstadt. Doch viele der Menschen verlassen Tokio, aus Angst vor radioaktiver Strahlung.
Mutter und Kind laufen über Trümmer (Bild: dpa Picture-Alliance)
16.03.2011:
Schrecken und Wunder

Neben vielen Schreckensmeldungen gibt es immer wieder Grund zu Hoffnung und Freude: Familien finden sich wieder und Überlebende werden gerettet.
Radioaktivität wird bei Kind gemessen (Bild: dpa Picture-Alliance)
In der Nähe des Atomkraftwerks hat sich die radioaktive Strahlung erhöht. Viele Menschen verlassen die Gegend um Fukushima.
Atomkraftwerk Fukushima (Bild: dpa Picture-Alliance)
14.03.2011:
Meerwasser kühlt Reaktoren

Fachleute haben Meerwasser um die Reaktoren gepumpt, um sie von außen zu kühlen.
verwüstete Stadt (Bild: dpa Picture-Alliance)
Aus dem Ausland treffen Helfertrupps ein, die beim Aufräumen mit anpacken wollen. Menschen, die in der Nähe des Atomkraftwerks Fukushima wohnen, bringen sich in Sicherheit.
Rauchwolke über Atomkraftwerk Fukushima (Bild: dpa Picture-Alliance)
12.03.2011:
Unfall im Atomkraftwerk Fukushima

Im Atomkraftwerk Fukushima ist eine Explosion passiert. Jetzt haben die Menschen Angst, dass radioaktive Strahlung sie krank macht.
Tsunami-Welle rollt auf das Land zu (Bild: dpa Picture-Alliance)
11.03.2011:
Schweres Erdbeben erschüttert Japan

Ein schweres Erdbeben hat in Japan viele Häuser einstürzen lassen und eine große Flutwelle ausgelöst.

 
Letzte Änderung am 21. September 2011