Kampfsport
Kung Fu - Ursprung vieler Kampfsportarten
Kampfsport ist der Überbegriff für verschiedene Zweikampfsportarten wie Boxen, Ringen und
Kung Fu.

Kung Fu ist der Ursprung vieler asiatischer Kampfsportarten, es entstand vor etwa 1500 Jahren.
Damals suchten Mönche eines
Shaolin-Klosters nach einer Möglichkeit gesund zu bleiben, um genügend Ausdauer für ihre langen Meditationen zu haben - viele schliefen dabei nämlich regelmäßig ein.
Bewegungen aus der Tierwelt
So machten sie gymnastische Übungen und lernten Atemtechniken, um ihre Konzentration zu verbessern.
Da sich die Mönche auch gegen wilde Tiere verteidigen mussten - das Kloster lag tief im Wald - kamen bald verschiedene Kampfmethoden hinzu.
Die Mönche beobachteten die Tiere und machten sich ihre unterschiedlichen Prinzipien zu eigen, z.B. die Schnelligkeit und Sprungkraft des Panthers oder den flinken Laufstil des Affen.
Ein Stock symbolisiert Holz
Im Kung Fu spielen fünf Elemente eine große Rolle: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Diese Elemente werden im Kampf besonders gewürdigt. Ein Stock symbolisiert dabei das Holz, ein Speer das Feuer, die Faust (“leere Hand”) die Erde, ein Säbel das Metall und ein Schwert das Wasser.
Ein Stock muss dabei aber kein besonderer Stock sein. Auch ein Besenstiel eignet sich für einen Kampf. Wichtig ist nur, dass er der ungefähren Körperlänge des Kämpfenden entspricht.
Harte Arbeit!
Kung Fu bezieht sich aber nicht nur auf eine spezielle Kampfkunst. Der Name stammt von dem chinesischen "gongfu" ab und das heißt wörtlich übersetzt "harte Arbeit".
Kung Fu bezieht sich demnach in erster Linie auf eine bestimmte Fertigkeit und auf die Zeit, Mühe und Kraft, die es kostet, sich diese anzueignen.
Ein Kung Fu-Schüler muss "bitter essen können", sagen daher die Chinesen. Das Training ist nämlich sehr streng und anspruchsvoll. Von einem Kung Fu Schüler wird Geduld erwartet, Ausdauer, ein starker Wille, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und ein guter moralischer Charakter.
Inzwischen gibt es etwa 2000 verschiedene Kung Fu-Stile, die alle sehr unterschiedlich sind: Würfe, Körperdrehungen, Sprünge, Radschlagen, Überschläge und vieles mehr. Einzelne Stilrichtungen wurden weiterentwickelt, es entstanden Kampfsportarten wie
Judo,
Karate,
Aikido oder
Taekwondo. Taekwondo kommt aus Korea - Judo, Karate und Aikido aus Japan.
Letzte Änderung am 05. April 2013
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.