Kampfsport
Kickboxen
Kickbox-Weltmeister Daniel Dörrer erklärt den TIGERENTEN-REPORTERN, wie man am besten mit Konflikten umgeht:
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Christine Theiss (re), Kickbox-Weltmeisterin
Beim
Kickboxen wird - wie der Name schon sagt - gekickt und geboxt, unter dem Einsatz von Händen, Füßen, Armen und Beinen.
Entstanden ist das Kickboxen in den 60er Jahren als Mischung aus asiatischen und westlichen Kampftechniken.
Die Fausttechniken stammen aus dem traditionellen Boxsport und die Fußtechniken aus asiatischen Kampfsportarten, aus Thaiboxen,
Kung Fu und
Taekwondo.
Als Wettkampfdisziplin gibt es das Kickboxen seit 1974. War diese Sportart ursprünglich vorwiegend männlich, gibt es inzwischen immer mehr kickboxende Frauen.
Training für den ganzen Körper
Viele machen Kickboxen zur
Selbstverteidigung oder einfach nur um fit zu bleiben. Beim Kickboxen wird nämlich fast jeder Muskel im Körper trainiert.
Gelenkigkeit und Koordination stehen auf dem Trainingsprogramm, ebenso wie Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit. KickboxerInnen gehen regelmäßig joggen, machen Gymnastik und Krafttraining.
Die Verletzungsgefahr ist beim Kickboxen relativ gering, weil die SportlerInnen meist eine Schutzausrüstung tragen.
Mit Schutzausrüstung in den Ring
KickboxerInnen trainieren nicht nur ihren ganzen Körper, sie schulen auch ihren Geist. Dafür machen sie Meditation, Atem- und Entspannungsübungen. So können sie sich besser konzentrieren und das ist ganz wichtig bei einem Kampf.
Es gibt drei Wettkampfdisziplinen: den Semikontakt, Vollkontakt und Leichtkontakt. Sie werden nach Härtegrad der Schläge und Kampfdauer unterschieden. "Die Königsdisziplin" ist der Vollkontakt, der im Boxring stattfindet und über mehrere Runden geht.
Letzte Änderung am 31. Januar 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.