Kampfsport
Grundprinzip - Siegen durch Nachgeben
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Das Prinzip des Nachgebens spielt bei vielen Kampfkünsten eine große Rolle.
Dabei geht es darum, einem Angriff geschickt auszuweichen.
Das hört sich feige an, ist es aber nicht.
Ausweichen hat auch Vorteile
Durch das Ausweichen erhalten die AngreiferInnen nämlich das Gefühl, scheinbar überlegen zu sein. Sie werden leichtfertiger und können daraufhin leichter überwunden werden.
Außerdem kann durch das Ausweichen die Kraft der GegnerInnen gezielt genutzt und ins Leere gelenkt werden.
So kannst du z.B. mit einem Ausfallschritt deine PartnerInnen einfach aus dem Gleichgewicht bringen. Du ziehst dein rechtes Bein blitzschnell nach links und schon kommt dein Gegenüber ins Straucheln...
Das Prinzip beruht auf einer alten japanischen Sage, in der ein Junge von einem starken Sturm überrascht wurde.
Biegen, nicht brechen!
Er beobachtete, wie die Äste eines starren Eichenbaums im Wind zerbrachen. Der Weide konnte der Sturm aber nichts anhaben. Ihre Äste bogen sich bis zum Boden und richteten sich anschließend wieder auf - sie hat durch "Nachgeben" überlebt.
Das Prinzip des Nachgebens wird sowohl beim
Aikido,
Judo als auch beim
Karate angewandt. Beim
Taekwondo zählt es nicht. Da steht in erster Linie die direkte Konfrontation im Vordergrund.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 26. Januar 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.