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Kampfsport

Gürtelfarben

 

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Grafik: Drei Kämpfer mit verschiedenfarbigen Gürteln (Bild: SWR)In den meisten Kampfsportarten tragen die KämpferInnen einen Gürtel zu ihrer Trainingskleidung. An der Gürtelfarbe kannst du erkennen, wie gut jemand kämpfen kann.
Die Farben sind nicht bei jeder Kampfsportart gleich, aber sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind alle von hell nach dunkel geordnet. Und sie haben alle eine besondere Bedeutung.
Grafik: Kampf-Schüler mit gelbem Gürtel (Bild: SWR)AnfängerInnen tragen zunächst einen weißen Gürtel. Dann folgen z.B. die Farben gelb, grün und blau. Die unterschiedlichen Schüler-Gürtel (Kyu-Grade) können mit einer Prüfung erstanden werden.
In den Prüfungen müssen die SchülerInnen zeigen, dass sie die einzelnen Übungen beherrschen.

Grafik: Kampfsport-Meisterin mit schwarzem Gürtel (Bild: SWR)Die Meister-Gürtel (Dan-Grade) sind die höchsten Gürtel. Meistens sind sie schwarz.
Die Gürtelfarben beim Judo sind allerdings etwas anders. Da sind die Meister-Gürtel rot und rot-weiß. Der letzte Judo-Gürtel ist ganz weiß und doppelt so breit. Er wurde erst einmal getragen: Von Jigoro Kano, dem Begründer des Judo.
Grafik: Capoeira-Kämpfer balanciert auf einer Hand (Bild: SWR)
Bei der Capoeira gibt es keinen Gürtel, sondern eine Kordel, die um den Bauch gebunden wird. Sie soll an die Sklavenzeit in Brasilien erinnern.
Damals wurden die Sklaven an eine Kette gebunden.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 26. Januar 2010
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.