Kampfsport
Aikido - die friedliche Kampfkunst
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Aikido - "Sieg durch Frieden"
Beim
Aikido lernst du keine Angriffstechniken wie Schläge oder Tritte. Du lernst Griffe, Wurf- und Hebeltechniken, mit denen du dein Gegenüber auf die Matte wirfst.
Aikido ist ähnlich wie
Judo, aber es geht nicht in erster Linie um einen Sieg. Aikido bedeutet viel eher "Sieg durch Frieden". Die
Aikidoka legen großen Wert darauf, ihre Angst und Aggressivität auszuschalten.
Das Fallen und Abrollen sind wichtige Lektionen im Aikido.
Im Training lernst du zunächst wie du richtig fallen kannst, ohne dich zu verletzen.
Zuerst übst du nur Vorwärts- und Rückwärts-Rollen über die rechte oder linke Schulter.
Später kannst du den Freien Fall üben - eine Art Salto in der Luft.
Das ist aber gar nicht so einfach. Dafür musst du schon einige Jahre Aikido gelernt haben.
Übung zu zweit
Die Technik des Aikido ist von Judo, Ju-Jutsu oder dem Schwertkampf geprägt. Außerdem steht es in der Tradition der
Samurai.
Aikido ist eher
Selbstverteidigung als Kampfsport.
Und weil im Aikido soviel Wert auf Gewaltlosigkeit gelegt wird, gibt es keine Wettkämpfe, aber viele Prüfungen, durch die du eine neue Gürtelfarbe bekommen kannst.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 26. Januar 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.