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Kampfsport

Aikido - die friedliche Kampfkunst

 

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Zwei Aikido-KämpferInnen (Bild: SWR)
Aikido - "Sieg durch Frieden"
Beim Aikido lernst du keine Angriffstechniken wie Schläge oder Tritte. Du lernst Griffe, Wurf- und Hebeltechniken, mit denen du dein Gegenüber auf die Matte wirfst.
Aikido ist ähnlich wie Judo, aber es geht nicht in erster Linie um einen Sieg. Aikido bedeutet viel eher "Sieg durch Frieden". Die Aikidoka legen großen Wert darauf, ihre Angst und Aggressivität auszuschalten.
Aikidoka rollt auf dem Boden (Bild: SWR)
Das Fallen und Abrollen sind wichtige Lektionen im Aikido.
Im Training lernst du zunächst wie du richtig fallen kannst, ohne dich zu verletzen.
Zuerst übst du nur Vorwärts- und Rückwärts-Rollen über die rechte oder linke Schulter.
Später kannst du den Freien Fall üben - eine Art Salto in der Luft.
Das ist aber gar nicht so einfach. Dafür musst du schon einige Jahre Aikido gelernt haben.
Zwei Aikidoka bei einer Fallübung (Bild: SWR)
Übung zu zweit
Die Technik des Aikido ist von Judo, Ju-Jutsu oder dem Schwertkampf geprägt. Außerdem steht es in der Tradition der Samurai.
Aikido ist eher Selbstverteidigung als Kampfsport.
Und weil im Aikido soviel Wert auf Gewaltlosigkeit gelegt wird, gibt es keine Wettkämpfe, aber viele Prüfungen, durch die du eine neue Gürtelfarbe bekommen kannst.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 26. Januar 2010
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.