Kampfsport
Karate(-do) - mit der leeren Hand
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Partnerübung "Kumite".
Beim
Karate werden Schläge, Tritte und Stöße mit hoher Geschwindigkeit und großer Konzentration ausgeführt.
Die
Karateka unterscheiden drei Hauptelemente:
Das Kihon, die Kata und den Jiyu-Kumite.
Das Kihon ist das Grundtraining, in dem du zahlreiche Faust- und Fußstöße lernst sowie das richtige Abwehren. Diese Grundtechniken werden in der Kata perfektioniert.
Eine Kata sind Übungen, die tänzerisch in vorgeschriebener Kombination ausgeführt werden - allein oder in einer Gruppe. Die Jiyu-Kumite ist der freie Kampf - der Zweikampf.
Diese Karate-Kämpferin durchtritt ein Holzbrett.
Um Karate zu lernen, musst du deinen ganzen Körper trainieren - besonders Hände, Füße, Knie und Ellenbogen.
Handtechniken übst du auf speziellen Schlagpolstern und Fußtechniken am Sandsack.
Das härtet deine Hände und Füße ab und das ist wichtig, wenn du selbst einen Fußtritt ausführen willst. Durch das Training wirst du gelenkig, es fördert deine Reaktion und Selbstdisziplin.
Ein gezielter Schlag.
Für einen Karate-Schlag brauchst du sehr viel Kraft und Konzentration.
Das kannst du an Bruchtest-Aktionen sehen, wenn KaratekämpferInnen Bretter, Ziegelsteine oder sogar Betonplatten zertrümmern, ohne sich dabei zu verletzen.
Beim Karate gibt es verschiedene Wettkampfarten: Non-Contact (kein Kontakt), Semi-Contact- (Halbkontakt) und Full-Contact-Karate (Vollkontakt).
Vollkontakt-Wettkampf
Die härteste Variante ist der Vollkontakt-Wettkampf. Hierbei werden Tritte und Stöße nicht nur angedeutet, sondern tatsächlich ausgeführt.
Beim Halbkontakt-Wettkampf sieht es nur so aus, als ob sich die KämpferInnen treten und schlagen. In Wirklichkeit berühren sie sich nicht. Jeder Schlag stoppt einen Zentimeter vor den GegnerInnen, um Verletzungen zu vermeiden.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 26. Januar 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.