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Kampfsport

Taekwondo - Selbstverteidigung mit Faust und Fuß

 

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Zwei Taekwondokämpfer (Bild: dpa)
Großansicht: "Tae" heißt schlagen, "Kwon" die Faust,  "Do" der Weg"Tae" heißt schlagen, "Kwon" die Faust, "Do" der Weg
Beim Taekwondo wird mit Händen und Füßen gekämpft, wobei die Fußtechniken im Vordergrund stehen. Sie sind oft fast akrobatisch.
Taekwondo ist ähnlich wie Karate. Allerdings wird beim Taekwondo mehr Wert auf Sprünge, Wendungen und auf blitzschnelles Zustoßen gelegt.
Ein guter Taekwondoin zeichnet sich durch Schnelligkeit, eine perfekte Technik und taktisches Verständnis aus.
Kinder-Trainingsgruppe übt Taekwondo (Bild: SWR)
Taekwondo Übungsstunde.
Es gibt hauptsächlich zwei Wettkampf-Disziplinen:
den Formenlauf und den Freikampf.
Beim Formenlauf kämpfen die Taekwondoin gegen "unsichtbare" GegnerInnen. Bei einem Wettkampf werden bestimmte Übungen vorgeführt.
Wer die Bewegungsabläufe am besten vorführt, gewinnt den Formenlauf.
Zwei Taekwondoka im Kampf (Bild: SWR)
Ein Angriff mit dem Fuß.
Beim Freikampf treten die SportlerInnen gegen einen Partner an. Sie versuchen mit Fuß- und Fausttechniken markierte Stellen am Körper der GegnerInnen zu treffen.
Verboten sind Fauststöße zum Kopf, Schläge in den Rücken, Werfen oder Festhalten des Gegners und Fußstöße unterhalb der Gürtellinie.
Da die Schläge beim Vollkontakt-Wettkampf realistisch durchgeführt werden, tragen die SportlerInnen meistens eine Weste und Kopfschutz.
Der Vollkontakt-Wettkampf wird in drei Runden mit jeweils drei Minuten ausgetragen - er kann aber auch vorzeitig durch K.O. enden.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 31. Januar 2010
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.