Kampfsport
Capoeira - Kampfsport und Tanz
Capoeira kommt aus Brasilien und ist eine Mischung aus Kampfsport, Musik und Tanz.
Capoeira - brasilianischer Kampftanz mit Musik
Zum Rhythmus von Trommeln, Tamburin und
Berimbau bewegen sich zwei
Capoeiristas. Um sie herum bildet sich ein Kreis von ZuschauerInnen, die die KämpferInnen anfeuern. Sie klatschen zum Rhythmus der Instrumente in die Hände und singen brasilianische Sklavenlieder. Die KämpferInnen fordern sich abwechselnd heraus und werden durch Abklatschen abgelöst.
Capoeira setzt sich aus blitzschnellen Angriffsbewegungen, Ausweichmanövern, rasanten Sprüngen und schnellen Kicks zusammen.
Die Capoeirista wirbeln um die eigene Achse, stützen sich mit den Händen am Boden ab und schnellen dabei ihre Füße zum Kopf, Rumpf oder zu den Beinen der GegnerInnen. Die Angriffstechniken haben dabei fantasievolle Namen wie "Rabo de Arraia" (Rochenschwanz) oder "Martelo" (Hammer).
Wer nicht kämpft, musiziert.
Ein Wettkampf findet in einem drei Meter großen Kampfring statt.
Tritt ein Capoeirista in den Ring, beginnt der Kampf - er dauert zwei Minuten. Wer sein Gegenüber dreimal zu Boden bringt oder aus dem Kreis drängt, hat den Kampf gewonnen.
Möchtest du Capoeira lernen, wirst du zunächst "getauft" (Taufe = Batizado).
Das heißt, du musst gegen einen Capoeira-Meister antreten. Dann bekommst du einen Spitznamen (Apelido). Jetzt kannst du verschiedene Gürtel (Kordelfarben) erwerben und bekommst später vielleicht selbst eine Gruppe Schüler (Formados).
Letzte Änderung am 27. Februar 2013
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.