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Kampfsport

Gürtelfarben

 
 

In den meisten Kampfsportarten tragen die KämpferInnen einen Gürtel zu ihrer Trainingskleidung. An der Gürtelfarbe kannst du erkennen, wie gut jemand kämpfen kann.
Ole Bischof zeigt, was die Farben in seiner Sportart Judo zu bedeuten haben
Grafik: Drei Kämpfer mit verschiedenfarbigen Gürteln (Bild: SWR)Die Farben sind nicht bei jeder Kampfsportart gleich, aber sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind alle von hell nach dunkel geordnet:
Die unterschiedlichen Schüler-Gürtel (Kyu-Grade) können mit einer Prüfung erstanden werden.
In den Prüfungen müssen die SchülerInnen zeigen, dass sie die einzelnen Übungen beherrschen.

Grafik: Kampfsport-Meisterin mit schwarzem Gürtel (Bild: SWR)Die Meister-Gürtel (Dan-Grade) sind die höchsten Gürtel. Meistens sind sie schwarz.

Bei den Meister-Gürteln gibt es im Judo eine Ausnahme: Die sind rot und rot-weiß. Der letzte Gürtel ist ganz weiß und doppelt so breit. Er wurde erst einmal getragen: Von Jigoro Kano, dem Begründer des Judo.

Grafik: Capoeira-Kämpfer balanciert auf einer Hand (Bild: SWR)
Bei der Capoeira gibt es keinen Gürtel, sondern eine Kordel, die um den Bauch gebunden wird. Sie soll an die Sklavenzeit in Brasilien erinnern.
Damals wurden die Sklaven an eine Kette gebunden.
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 31. Januar 2010
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Judo: "Der sanfte Weg"; japanische Kampfsportart, die 1882 von J. Kano begründet wurde.JU DO: JU heißt sanft; DO ist der Weg.
Kyu-Grade: Die Schüler-Gürtel - meist sind sie weiß, gelb, grün und dann blau.
Dan-Grade: Meister-Gürtel.
Capoeira: Kampfkunst aus Brasilien. Entwickelt wurde dieser als Tanz getarnte Kampf vor 300 Jahren von Sklaven im Nordosten Brasiliens. Sie wollten sich damit vor den Sklavenhaltern schützen und fit bleiben.