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Kampfsport

Judo - der sanfte Weg

 
 

Zwei Judoka beim Kampf  (Bild: dpa)
Judo-Turnier
Beim Judo lernst du Würfe, Haltegriffe, Armhebel und Würgetechniken.
Die Judoka greifen sich an den Jacken und versuchen sich gegenseitig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Verliert einer seine "Mitte", kann er mit einer Wurftechnik zu Boden gebracht werden.
Dabei gilt der Grundsatz, miteinander zu kämpfen ohne sich zu verletzen - mit Respekt und Achtung.
Möchtest du auch Judo lernen, ist es wichtig, dass du zunächst verschiedene Techniken beherrschst - zum Beispiel das richtige Fallen. Das lernst du in der Fall-Schule ("Ukemi").
Judo-Profi Ole Bischof zeigt, worauf es beim richtigen Fallen ankommt:



















Zwei Judoka kämpfen (Bild: dpa)
Ein Punkt reicht für den Sieg.
Die wichtigste Übungsform beim Judo ist das Randori. Die SportlerInnen versuchen sich im Stand umzuwerfen oder im Bodenkampf zu besiegen.
Dabei sind Schlagen, Beißen, Stoßen, Treten oder Kratzen verboten.
Bei einem Wettkampf (Shiai) erhältst du einen Siegpunkt, wenn du dein Gegenüber auf den Rücken geworfen hast.
Du bekommst ebenfalls einen Punkt (Ippon), wenn du deine Partnerin oder deinen Partner mehr als 25 Sekunden am Boden halten kannst...
...und ein Punkt genügt zum Sieg!
 
Autorin: Ursi Zeilinger 
Letzte Änderung am 31. Januar 2010
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Judo: "Der sanfte Weg"; japanische Kampfsportart, die 1882 von J. Kano begründet wurde.JU DO: JU heißt sanft; DO ist der Weg.
Judoka: SportlerInnen, die Judo ausüben.
Randori: "Freies Üben" - wichtigste Übungsform beim Judo.