Kartoffel - eine tolle Knolle
Fein gerieben oder kugelrund
Rösti machen die Schweizer auch in ganz großen Pfannen
Schweizer Rösti In der Schweiz essen die Menschen Kartoffeln gerne als Rösti. Das sind Taler aus geriebenen Kartoffeln. Sie sehen so ähnlich aus wie Kartoffelpuffer.
Allerdings sind sich die Schweizer nicht einig darüber, wie sie die Kartoffeln am besten zubereiten.
In der Hauptstadt Bern finden alle, die Kartoffeln müssten vor dem Reiben unbedingt gekocht werden - diese Rösti heißen Berner Rösti.
In Zürich essen die Leute lieber Rösti aus rohen Kartoffeln. Die heißen dann natürlich Zürcher Rösti.
Übrigens: Manche Leute behaupten sogar, dass es in der Schweiz den sogenannten Röstigraben gibt. Der soll den deutschsprachigen Teil der Schweiz von der französischen Schweiz trennen. Aber das ist nur ein Scherz.
Knödel gibt es in allen Variationen.
Von Knödeln und Klößen Was in Süddeutschland und vor allem in Bayern und Österreich Knödel sind, wird in Norddeutschland als Kloß oder Klops bezeichnet. Und genauso unterschiedlich wie die Bezeichnungen sind, können auch die Zutaten sein: alte Brötchen, Grieß, Quark oder Fleisch und natürlich Kartoffeln.
Dafür funktioniert das Knödel- und Kloßrezept immer gleich. Aus den Zutaten wird ein Teig hergestellt. Daraus werden Kugeln geformt und in heißes Salzwasser gelegt. Wenn die Knödel oder Klöße oben schwimmen, sind sie fertig.
Fertigknödel - schnell gekocht
In Deutschland sind die Thüringer Knödel oder Klöße sehr bekannt. Für den Teig wird eine Mischung aus rohen und gekochten Kartoffeln verwendet.
In Österreich werden Knödel auch als Nachtisch gegessen, zum Beispiel mit Aprikosen oder Pflaumen gefüllt.
Ursprünglich bezeichnet das Wort Knödel einen kleinen Knoten. Daher kommt auch der Ausdruck "knödeln", wenn SängerInnen nicht gut singen können - die haben dann sozusagen einen Knoten im Hals.
Autor: Christian Susanka
Letzte Änderung am 28. März 2008