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Wetter und Klima - ABC

Glossar

 
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A
 
Arktis
Die Arktis ist eine riesige Eisfläche rund um den Nordpol. In der Mitte ist eine riesige Insel, die durch und durch aus Eis besteht. Sie liegt auf dem arktischen Ozean, ist zwischen vier und sechs Meter dick, bis zu 1.600 Kilometer breit. Die Insel ist von Packeis umgeben. Das sind dicke Eis-Schichten, die zum Teil am Meeresboden oder an den Kontinenten festgefroren sind. An den Küsten rund um den arktischen Ozean verschwindet im Sommer das Eis für einige Monate.
 
Atmosphäre
Als Atmosphäre wird die Lufthülle bezeichnet, die unsere Erde umgibt. Das kann man sich auch leicht merken, denn aus dem Griechischen übersetzt bedeutet das Wort "Dunstkugel" und kommt von "atmos" (Dunst) und sphaira (Kugel).
 
Antarktis
Die Antarktis besteht aus dem Kontinent Antarktika und den Eis-Meeren, die ihn umgeben. Die Eisdecke der Antarktis ist bis zu 5.000 Meter dick. Antarktika liegt unter einer dicken Eis-Schicht. Anders als der "schwimmende" Nordpol befindet sich der Südpol auf dem Festland - genauer gesagt, mitten in der größten Eiswüste der Erde. Mit bis zu minus 90 Grad Celsius ist die Antarktis das kälteste Gebiet der Erde.
 
B
 
Barometer
Gerät zur Messung des Luftdrucks. Bei schönem Wetter steigt der Luftdruck, bei Regen sinkt er.
 
Breitengrad
Die Erdoberfläche ist in Breiten- und Längengrade aufgeteilt. Dieses Gitternetz zieht sich über den gesamten Globus. Dadurch ist es möglich, die geografische Lage einzelner Orte genau zu bestimmen. Der Breitengrad gibt immer die Entfernung zum Äquator (Breitengrad 0) an. Die am weitesten entfernten Punkte sind der Nordpol (+90 Grad) und der Südpol (-90 Grad).
 
C
 
CO2
Kohlendioxid (CO2) ist eines der Treibhausgase. Es ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Kohlenstoff (C). Treibhausgase führen dazu, dass sich die Erde erwärmt. Je mehr davon in der Atmosphäre sind, desto stärker ist dieser Effekt, der Treibhauseffekt genannt wird.
 
D
 
Donner
Wenn ein Blitz einschlägt, wird die Luft um ihn extrem schnell erhitzt. Die Luft dehnt sich durch die Hitze aus und explodiert in alle Richtungen - das nennt sich auch Schockwelle. Die schlagartige Explosion erzeugt das Donnergeräusch. Anhand der Wartezeit zwischen Blitz und Donner kannst du die Entfernung des Gewitters ablesen. Sind es drei Sekunden, dann bist du einen Kilometer entfernt.
 
Dämmerung
Dämmerung ist die Zeit, in der die Sonne schon untergegangen oder noch nicht aufgegangen ist, aber ihr Licht die Erde erhellt. Wenn die Sonne 18° unter dem Horizont steht, beginnt die Morgendämmerung oder ist die Abend-Dämmerung vorbei und es ist entweder Tag oder Nacht geworden. Die Länge der Dämmerung richtig sich danach, wie weit nördlich oder südlich du dich befindest. Der Beginn der Dämmerung hängt vom Längengrad ab, in Berlin beginnt die Dämmerung etwa eine halbe Stunde früher als in Köln, das weiter westlich liegt.
 
E
 
Eiszeit
Während einer Eiszeit (Glazial) ist es kühl. In den Gebirgen und an den Polen bilden sich immer mehr Gletscher. Zwischen zwei Eiszeiten kommt immer eine Warmzeit, diese wird Interglazial genannt. Die letzte Eiszeit ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende.
 
Erdoberfläche
Die Erdkugel besteht aus drei verschiedenen Schichten: Erdkern, Erdmantel und Erdkruste.
Ganz in der Mitte ist der Erdkern: bestehend aus dem inneren festen Kern und dem flüssigen äußeren Kern. Der Erdkern ist umgeben vom Erdmantel. Der wird noch einmal unterteilt in den unteren und oberen Erdmantel. Der Erdmantel besteht aus einer glühendheißen, zähflüssigen Gesteinsmasse: dem Magma. Auf dieser zähen Masse des Erdmantels "schwimmen" Platten - die zusammen die Erdkruste und damit die Erdoberfläche bilden.
 
Epizentrum
Wenn du vom Hypozentrum, also dort wo unter der Erde ein Erdbeben ausgelöst wird, eine gerade Linie zur Erdoberfläche ziehst, ist an dem Punkt, wo diese Linie die Erdoberfläche berührt das Epizentrum. Der Ort an dem das Beben am stärksten spürbar ist.
 
El Niño
Normalerweise treiben Passatwinde im Pazifik warmes Wasser in Richtung Westen, also von der Küste Amerikas nach Asien. Über dem warmen Wasser bilden sich dann Wolken, die als Monsun-Regen über Südost-Asien fallen.
Anders ist das, wenn durch El Niño die Pazifik-Strömung durcheinander kommt: Der Passatwind bleibt aus und das warme Wasser wird nicht an die asiatische Küste getrieben. Der Monsun-Regen entfällt. Die Folge sind Stürme und Überschwemmungen an der amerikanischen Pazifikküste, während auf der anderen Pazifikseite Trockenheit herrscht.
 
F
 
FCKW
Fluorchlorkohlenwasserstoffe sind Treibhausgase, also Klimagase. Sie zerstören, wenn sie in die Atmosphäre gelangen, die schützende Ozonschicht. FCKW ist, anders als zum Beispiel CO2, ein Treibhausgas, dass künstlich durch uns Menschen hergestellt wurde und nicht in der Natur vorkommt. FCKW wurde zum Beispiel in Sprühflaschen oder in Kühlschränken eingesetzt und ist heute weitestgehend verboten.
 
Feinstaub
Was Feinstaub ist, wird durch komplizierte Beschreibungen und Berechnungen definiert. Da Feinstaub für den Menschen schädlich ist, dürfen die Partikel in der Luft nur so groß sein, dass unsere Lunge sie wieder ausscheiden kann. Wenn das nicht geht, dann setzten sich die kleinen Partikel in unserem Körper fest und das ist schlecht für unsere Gesundheit.
 
Föhn
Wenn es ums Wetter geht und von Föhn gesprochen wird, hat das nichts mit Haare trocknen zu tun - sondern mit trockener, warmer Luft. Föhn ist ein Fallwind, der nachdem er große Gebirge überquert hat, sozusagen auf der andere Seite herunter fällt und warme, trockene Luft bringt. In Deutschland wird die Bezeichnung vor allem für Winde im Alpenraum verwendet.
 
G
 
Geologie
Geologie ist die Wissenschaft von der Erde. Wie ist die Erde aufgebaut, wie ist sie entstanden und was formt sie auch heute noch?
 
Goldener Herbst
Die bunten Blätter mit ihren im Sonnenschein leuchtenden Farben haben dem Goldenen Oktober seinen Namen gegeben. Mancherorts ist damit auch der Altweibersommer gemeint. Der soll seinen Namen von den Spinnfäden haben, mit denen junge Spinnen zu dieser Jahreszeit ihre Netze weben und im Althochdeutschen bedeutete "weiben" das Weben der Netze.
 
Golfstrom
Der Golfstrom ist ein warmer Meeresstrom, der das Klima in Europa beeinflusst. Er entspringt aus dem Golf von Mexico und fließt an Süd-Florida vorbei nach Nordosten in Richtung Großbritannien und ist Teil des großen Nordatlantikstroms. Ohne ihn wären die Winter in Mitteleuropa viel kälter. Er transportiert warmes Wasser und warme Winde und damit Wärmeenergie. In jeder Sekunde liefert er die Leistung von einer Million Großkraftwerken.
 
Graupel
Als Graupel wird fester Niederschlag bezeichnet, bei dem Schneekristalle sich zu kleinen Kugeln formen. Sind sie größer als 5 mm, werden sie Hagel genannt.
 
Gefühlte Temperatur
In der Sonne fühlt es sich wärmer an, auf dem Fahrrad sorgt der Fahrtwind dafür, dass es sich kälter anfühlt, als es tatsächlich auf dem Thermometer angezeigt wird. Es gibt auch ein wissenschaftliches Modell mit dem die gefühlte Temperatur bestimmt wird und das von den Wetterdiensten verwendet wird. Das sogenannte Klima-Michel-Modell bezieht sich auf einen Menschen mit 1,75m Größe, 75kg Gewicht und einem Alter von etwa 35 Jahren. Wenn es also in der Wettervorhersage heißt, dass die gefühlte Temperatur 12 Grad ist, kann sich das zum Beispiel für Kinder ganz anders anfühlen.
 
H
 
Hypozentrum
Der Punkt, von dem ein Erdbeben ausgeht wird Hypozentrum genannt. Erdbebenforscher können am Verlauf von Erdbebenwellen erkennen, wo dieser Punkt liegt.
 
Hurrikan
Solche Wirbelstürme bilden sich meistens in den Monaten Juni bis November. Es gibt verschiedene Ursachen, die tropische Wirbelstürme auslösen können. Je nach Temperatur und Windgeschwindigkeit ist es wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher, dass ein Wirbelsturm entsteht. In verschiedenen Regionen werden tropischen Wirbelstürme anders benannt. Orkan, Taífun, Zyklon oder Hurrikan sind die am häufigsten genutzten Namen.
 
Hitzewelle
Was genau eine Hitzewelle ist und ab welcher Temperatur eine solche stattfindet, ist nicht genau definiert. In Deutschland spricht man oft von Hitzewellen, wenn mehrere Tage lang Temperaturen über 30°Celcius herrschen. Hitzewellen entstehen durch Hochdruckgebiete.
 
Hochdruckgebiet
Im Zentrum eines Hochdruckgebietes herrschen sehr hohe Druckwerte. In einem Hochdruckgebiet sinken Luftmassen ab, erwärmen sich und trocknen aus. Im Sommer verschwinden so oft Wolken und es wird sonnig. Im Winter kann ein Hoch aber auch zu Nebel und Wolken führen.
 
I
 
IPCC
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern arbeiten im IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zusammen. Auf deutsch nennt er sich "Zwischenstaatlicher Ausschuss über Klimaveränderung". Er wurde 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen und der Weltorganisation für Meteorologie gegründet und 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der IPCC trägt die wichtigsten Forschungsergebnisse zu Klimafragen zusammen berät die Politik.
 
Inversion
Normalerweise sind Luftschichten, die weiter weg von der Erde sind kälter als bodennahe Luft. Manchmal dreht sich das jedoch um und das nennt man Inversion. Das kann passieren, wenn Luftschichten absinken, sodass eine kalte Schicht nach unten wandert.
 
Indian Summer
Der Indian Summer in Nordamerika ist im Spätherbst. Der Himmel ist blau, die Luft sehr warm für die herbstliche Jahreszeit und die Blätter leuchten in wunderschönen Farben. Ausgelöst wird der Indian Summer durch ein Hochdruckgebiet, das aus dem Osten von Amerika nach Norden wandert. In Deutschland wird der Begriff mitunter auch verwendet und bezeichnet den Altweibersommer oder Goldenen Oktober.
 
J
 
Jahreszeiten
In den gemäßigten Breiten gibt es vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst, Winter. In den Tropen sind es Trockenzeit und Regenzeit. Wenn auf der Nordhalbkugel Winter ist, ist auf der Südhalbkugel Sommer und umgekehrt.
Die astronomischen Jahreszeiten richten sich nach dem Stand der Sonne. Sie werden markiert von den Sonnenwenden (20./21. Juni und 21./22. Dezember) und den Tag- und Nachtgleichen (20./21.März und 22./23. September).
Die meteorologischen Jahreszeiten wurden für die statistischen Auswertungen vereinfacht auf den jeweils drei Monate festgelegt und beginnen am 1. März, 1. Juni, 1. September und 1 Dezember.
 
K
 
Kondensstreifen
Kondensstreifen sind künstliche Wolken, sie entstehen durch Kondensation, so wie natürliche Wolken auch. Wenn Wasserdampf flüssig wird und sich Tröpfchen bilden, dann nennt man das: Kondensation. Das passiert auch, wenn ein Flugzeug weiße Streifen am Himmel hinter sich her zieht. Wenn der Treibstoff eines Flugzeugs verbrennt, entsteht neben anderen Stoffen wie Ruß auch Wasser. Im Tank der Maschine ist das Wasser stark zusammen gedrückt, an der Luft hat es wieder Platz und es bilden sich Wassertröpfchen. Diese binden sich an die Rußteilchen aus den Abgasen. Da die Temperatur dort oben so kalt, gefrieren die Tröpfchen.
 
Kaltfront
Eine Kaltfront ist die Schnittstelle von einer kalten Luftmasse und der Erdoberfläche. Eine Kaltfront schiebt sich meist unter eine warme Luftschicht. Wenn im Sommer eine Kaltfront vorherrscht, dann bilden sich dort Wolken und es gewittert, regnet und kann ganz schön windig werden. Hinter der Kaltfront wird das Wetter besser, Wolken verschwinden und es wird wärmer.
 
Kyoto-Protokoll
Im Kyoto-Protokoll sind die Zielwerte des Klimaschutzprogrammes der Vereinten Nationen festgehalten. Es wurde 1997 in Kyoto, in Japan, beschlossen. Nach dem Ort der Konferenz wurde auch das Protokoll benannt. Ziel ist es, dass die Unterzeichnerstaaten bis 2020 ihre Emissionen an Treibhausgasen um 25 bis 40 Prozent reduzieren
 
Kontinentalplatten
Schaut man sich die Erdoberfläche genauer an, sieht man, dass sie aus sechs größeren Platten besteht: der Pazifischen Platte, der Indisch-Australischen Platte, der Afrikanischen Platte, der Eurasischen Platte, der Amerikanischen Platte und der Antarktischen Platte. Daneben gibt es noch zahlreiche kleinere Platten. Diese schwimmen auf dem Magma.
 
L
 
Luftdruck
Auch Luft hat Masse, sie wiegt also etwas. Alles was sich im Umkreis der Erde befindet und Masse besitzt wird von ihr angezogen, also auch die Luft. So entsteht der Luftdruck - die Luft drückt wie eine Wand aus Luftteilchen nach unten. Umso weiter weg die Teilchen sind, also umso höher du gehst, desto schwächer wird der Druck. Wasser kocht deshalb weiter oben schneller, da die Wasserteilchen schneller abhauen können, weil die Luft nicht so stark gegen sie drückt.
 
M
 
Meteorologie
Das Wort "meteorologia" kommt aus dem Griechischen und bedeutet: Lehre von den Erscheinungen am Himmel und in der Luft. Meteorolog/innen beschäftigen sich mit den vor allem damit, was in der Atmosphäre passiert. Sie versuchen die Natur zu beschreiben und die Vorgänge zu verstehen. Wieso es regnet, wie Winde entstehen oder wie sich Wolken bilden, versuchen sie heraus zu finden. Angendet wird dieses Wissen in der Wettervorhersage und Klimaforschung.
 
Monsun
Eine Luftströmung, die feucht Luft vom Meer mitbringt und deshalb für starke Regenfälle, den Monsun-Regen, sorgt.
 
N
 
Niederschlag
Bekannte Niederschläge sind Schnee, Hagel oder Regen. Alle drei gehören zu den fallenden Niederschlägen. Sie kommen aus Wolken und fallen auf die Erde entweder flüssig (Regen) oder fest (Hagel). Es gibt aber auch noch andere Arten: Aufgewirbelte Niederschläge, wie Schneetreiben; abgesetzte, wie Raureif oder abgelagerte wie eine Schneedecke im Winter.
 
Nebel
Im Herbst ist es morgens oft nebelig. Das liegt daran, dass es tagsüber oft noch warm ist und nachts schon stark abkühlt. Die warme Luft am Boden und die kalte Luft treffen aufeinander und da die kalte Luft nicht so viel Wasser aufnehmen kann wie die warme bildet sich eine Schicht von Wassertropfen, die den Nebel bilden.
Du kannst auch deinen eigenen Nebel machen wenn du im kalten Winter deine warme Atemluft aushauchst entstehen kleine Nebelwölkchen;)
 
O
 
Ozonschicht
Die Ozonschicht befindet sich in einer Höhe von 15 bis 50 Kilometenr. Sie schützt die Erde vor den UV-Strahlen, die für Menschen, Tiere und Pflanzen schädlich sind. Durch chemische Stoffe wird die Schicht aber immer mehr zerstört. Man spricht von einem Ozonloch. Die UV-Strahlen erreichen dann ungefiltert die Erdoberfläche.
 
Orkan
Orkane sind ziemlich heftige Stürme. Sie können eine Windgeschwindigkeit von über 118 Kilometer pro Stunde erreichen. In den Tropen steigt die Geschwindigkeit manchmal sogar auf 200 Stundenkilometer.
 
P
 
Polarlicht
Polarlichter (Nordlicht, Aurora borealis, Südlicht, Aurora australis) sind sie als grün schimmernde, unwirkliche Lichter an den Polen zu sehen. Elektronen und Protonen, die in den Winden der Sonne transportiert werden, werden vom Magnetfeld der Erde zu den Polen gelenkt. Dort gelangen sie in die Erdatmosphäre und erzeugen durch Reaktionen mit anderen Teilchen Licht. Je nach dem auf welches Teilchen sie stoßen, entstehen unterschiedliche Farben. Treffen sie auf Sauerstoffatome, was sehr häufig ist, dann entsteht ein grünes Licht. Wenn die Sonne besonders aktiv ist, dann können die Nordlichter bis nach Deutschland strahlen.
 
Passatwind
Der Passat ist ein Wind, der das ganze Jahr über immer in die gleiche Richtung weht. Er entsteht am Äquator und besteht aus warmer und trockener Luft, die in Richtung der beiden Pole strömt. Nördlich des Äquators weht er in Richtung Nordpol, südlich des Äquators in Richtung Südpol. Etwa an den beiden Wendekreisen sinkt ein Teil dieser Luft ab und strömt wieder zum Äquator zurück.
 
Prognose
Eine Prognose oder Vorhersage sagt voraus, wie etwas in Zukunft sein wird. Meteorologen und Meteorologinnen können das wetter für ein bis drei Tage mit einer hohen Trefferquote voraussagen. Längerfristige Prognosen können eher Wettertendenzen beschreiben.
 
Q
 
Quellwolken
Quellwolken entstehen, wenn warme Luft vom Boden schnell nach oben steigt und dort abkühlt. Dann bilden sich große Haufen aus Wasserdampf, deshalb werden sie auch Haufenwolken genannt oder Kumuluswolken (lat. Anhäufung).
Wenn am Boden warme auf kalte Luft trifft heißt der entstehende Wasserdampf Nebel.
 
R
 
Richter-Skala
Mit Hilfe der Richter-Skala kann die Stärke eines Erdbebens bestimmt werden. Die Richter-Skala wurde nach Charles Francis Richter benannt, der mit diesem System im Jahr 1935 als Erster einen brauchbaren Maßstab zur Berechnung der Stärke von Erdbeben geschaffen hat. Das Problem ist: Mit der Richter-Skala können sehr starke Beben nicht mehr genau bestimmt werden.
Deswegen wird diese Messmethode heutzutage von anderen Skalen abgelöst. Wenn Erdbeben-Forscher die Stärke eines Erdbebens angeben, sprechen sie von Magnituden. Derzeit wird vor allem mit der sogenannten Momenten-Magnituden-Skala gemessen.
 
Raureif
Wenn Wassertropfen im Nebel auf sehr kalte Oberflächen treffen, deren Temperatur unter dem Gefrierpunkt liegt, dann gefrieren sie und bilden eine Eisschicht. Bei Raureif ist sie eher dünn und locker. Eine besondere Form des Raureifs sind Eisblumen.
 
Regenbogen
Ein Regenbogen ist nur bei Sonne und Regen zu sehen oder zum Beispiel in der Autowaschstraße, wenn die Sonne auf das Wasser aus den Sprühdüsen fällt. Die Wassertropfen werfen das Sonnenlicht zurück und so werden alle Farben des Sonnenlichts sichtbar. Das weiße Sonnenlicht enthält alle Farben, sie werden aber erst sichtbar, wenn das weiße Licht gebrochen wird. Ein Regenbogen hat immer die Spektralfarben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett.
 
S
 
Stratosphäre
Die Stratosphäre ist die zweitobere Schicht der Erdatmosphäre und folgt auf die Troposphäre. In ihrem unteren, in Richtung Erde liegenden, Teil bleibt die Temperatur nahezu gleich und es findet in diesem Bereich nur wenig Luftaustausch in vertikaler Richtung statt.
 
Seismologen
Seismologen sind Wissenschaftler, die sich mit der Erdbebenforschung beschäftigen. Ihr Ziel ist es, Erdbeben möglichst sicher vorauszusagen. Aber bisher gibt es dafür noch keine zuverlässige Methode.
 
Saurer Regen
Der pH-Wert gibt an wie sauer oder basisch eine Flüssigkeit ist. 7 ist der neutrale Wert: der Stoff hat gleichviele Teilchen, die sauer machen, und gleichviele die basisch machen. Natürlicher Regen hat normalerweise den pH-Wert 5,5, wenn der pH-Wert aber kleiner ist, dann ist der Regen besonders sauer. Saurer Regen ist ungesund und schlecht für die Umwelt. Er entsteht durch Verschmutzungen in der Luft, zum Beispiel durch Abgase oder Vulkanausbrüche.
 
Spektralfarben
Weißes Licht besteht in Wirklichkeit aus vielen verschiedenen Farben. Die Farben unterscheiden sich durch ihre Wellenlänge. Rot hat zum Beispiel die längste Wellenlänge - Violett die kürzeste. Die gängigsten Spektralfarben sind auch im Regenbogen zu sehen: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett.
 
Smog
Smog ist ein Mischwort aus dem englischen "smoke" (Rauch) und "fog" (Nebel). Wenn Smog ist, weht kaum Wind und die Abgase stehen quasi über der Stadt. So kann das Sonnenlicht kaum durchdringen und ist hinter einer grauen Nebelschicht versteckt, ganz viele Schadstoffe sind dann in der Luft. Über vielen Großstädten ist oft Smog, weil dort sehr viele Abgase ausgestoßen werden.
 
Stickstoff
Stickstoff kommt zu über 70% in der Luft vor, der Rest ist Sauerstoff und winzige Mengen anderer Gase. Stickstoff wird als Treibgas verwendet, es macht zB die Sahne aus Sprühdosen so fest (Lachgas N2O). Auch durch Autoabgase werden verschiedene Stickstoffverbindungen freigesetzt, heute wird das gemindert durch den Einbau von Katalysatoren. Stickstoffverbindungen sind Klimagase und tragen zur Erwärmung der Erde bei.
 
T
 
Troposphäre
Die Troposphäre ist die untere Schicht der Erdatmosphäre. Ihre Höhe ist nicht überall gleich, sie reicht von 8 Kilometern an den Polen bis zu ca. 17 Kilometern am Äquator. In der Troposphäre ist die Luft ständig in Bewegung. Dort befindet sich fast der gesamte Wasserdampf der Erdatmosphäre, daher bilden sich dort Wolken und Regen kann entstehen.
 
Tag-Nacht-Drehachse
Die Tag-Nacht-Drehachse ist eine gedachte Achse, die durch die Erde geht. Um diese dreht sich die Erde einmal in 24 Stunden. Sie wird so genannt, weil es dadurch, dass die Erde sich um diese Achse dreht, Tag und Nacht gibt. Auf dem sonnenzugewandten Teil der Erde ist dann Tag und auf der anderen Seite Nacht.
 
Treibhauseffekt
Der Treibhauseffekt ist wichtig für das Leben auf der Erde, denn ohne ihn hätten wir eine Durchschnittstemperatur von -18° Grad Celsius. Die Erde wäre unbewohnbar. Der natürliche Treibhauseffekt erwärmt das Klima auf +15° Grad Celsius. Das passiert, weil Wasserdampf und verschiedene Gase in der Luft sind und aus dem Sonnenlicht Wärme speichern.
Der Mensch beeinflusst aber diesen natürlichen Treibhauseffekt, indem er noch mehr von diesen Gasen in die Luft bläst und diese dann mehr Wärme speichern. Besonders Kohlendioxid, kurz CO2, spielt dabei eine große Rolle. Es entsteht unter anderem, wenn Kohle, Erdöl oder Erdgas verbrannt wird. In den letzten Jahren ist der CO2-Gehalt der Luft immer weiter gestiegen.
Das hat Folgen und verändert das Klima: Die Polkappen schmelzen und der Meeresspiegel steigt, Hochwasser nimmt zu. Durch die Erwärmung kommt es aber auch zu mehr Wüstenbildung und Hitzewellen. Beides führt dazu das Ernten vernichtet werden oder Nutzpflanzen gar nicht erst wachsen können.
 
Tsunami
Wenn es am Meeresgrund ein Erdbeben gibt dann kann das zu einem Tsunami führen. Das Beben setzt das Wasser in Bewegung und eine große Welle entsteht. Wenn sie auf eine Küste zuläuft, dann staut sie sich auf und kann sehr groß und gefährlich werden. Ganz selten kann auch ein Vulkanausbruch, auf einer Insel zum Beispiel, einen Tsunami auslösen.
 
U
 
Unwetter
Unwetter ist ein Sammelbegriff für verschiedene, extreme Wetterereignisse. Das können Wirbelstürme, starke Gewitter, andauernder Regen, aber auch Glatteis oder starkes Tauwetter sein. Unwetter können gefährlich sein und deshalb informieren die Wetterdienste mit Unwetter-Warnungen.
 
UV-Strahlung
UV-Strahlung ist im Sonnenlicht enthalten. Sie kann für die menschliche Haut schädlich sein und Hautkrebs verursachen. Ein großer Teil der UV-Strahlung wird von der Ozonschicht, die die Erde umhüllt, aufgefangen. Durch bestimmte Gase, wie FCKW, bekommt die schützende Ozonschicht aber Löcher und es kommt mehr UV-Strahlung zur Erde durch.
Auch Gewitterblitze und das Polarlicht enthalten UV-Strahlung.
 
W
 
Windstärke
Die Stärke von Wind wird in Einheiten von 0-13 auf der Beaufort-Skala gemessen. In Wettervorhersagen wird oft die die Windgeschwindigkeit in Kilometern pro Stunde genannt.
0 - Windstille, 0 km/h
3 - schwache Brise, 12-19 km/h
6 - starker Wind, 39-49 km/h
9 - Sturm, 75-88 km/h
12- Orkan, über 117 km/h
 
Wendekreise
Die beiden Wendekreise liegen jeweils auf dem 23. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Am 21. Juni - der Sommersonnwende - steht die Sonne mittags senkrecht über dem nördlichen Wendekreis. Am 21. Dezember - der Wintersonnwende- passiert das Selbe über dem südlichen Wendekreis.
 
Z
 
Zenit
Die Sonne kann nur an einem Fleck der Erde im Zenit stehen. Nämlich genau in dem Punkt über dem Himmel, der sich senkrecht über dem Betrachtenden befindet. Wenn die Sonne über dir im Zenit steht, wirft dein Körper keinen Schatten auf die Erde. Das Gegenstück zum Zenit ist der Punkt unter deinen Füßen - der Nadir.