Prima Klima!
ABC
Antarktis
Die Antarktis besteht aus dem Kontinent Antarktika und den Eis-Meeren, die ihn umgeben. Die Eisdecke der Antarktis ist bis zu 5.000 Meter dick. Antarktika liegt unter einer dicken Eis-Schicht. Anders als der "schwimmende" Nordpol befindet sich der Südpol auf dem Festland - genauer gesagt, mitten in der größten Eiswüste der Erde. Mit bis zu minus 90 Grad Celsius ist die Antarktis das kälteste Gebiet der Erde.
Arktis
Die Arktis ist eine riesige Eisfläche rund um den Nordpol. In der Mitte ist eine riesige Insel, die durch und durch aus Eis besteht. Sie liegt auf dem arktischen Ozean, ist zwischen vier und sechs Meter dick, bis zu 1.600 Kilometer breit. Die Insel ist von Packeis umgeben. Das sind dicke Eis-Schichten, die zum Teil am Meeresboden oder an den Kontinenten festgefroren sind. An den Küsten rund um den arktischen Ozean verschwindet im Sommer das Eis für einige Monate.
Atmosphäre
Als Atmosphäre wird die Lufthülle bezeichnet, die unsere Erde umgibt. Das kann man sich auch leicht merken, denn aus dem Griechischen übersetzt bedeutet das Wort "Dunstkugel" und kommt von "atmos" (Dunst) und sphaira (Kugel).
Barometer
Gerät zur Messung des Luftdrucks. Bei schönem Wetter steigt der Luftdruck, bei Regen sinkt er.
Breitengrad
Die Erdoberfläche ist in Breiten- und Längengrade aufgeteilt. Dieses Gitternetz zieht sich über den gesamten Globus. Dadurch ist es möglich, die geografische Lage einzelner Orte genau zu bestimmen. Der Breitengrad gibt immer die Entfernung zum Äquator (Breitengrad 0) an. Die am weitesten entfernten Punkte sind der Nordpol (+90 Grad) und der Südpol (-90 Grad).
El Niño
Normalerweise treiben Passatwinde im Pazifik warmes Wasser in Richtung Westen, also von der Küste Amerikas nach Asien. Über dem warmen Wasser bilden sich dann Wolken, die als Monsun-Regen über Südost-Asien fallen.
Anders ist das, wenn durch El Niño die Pazifik-Strömung durcheinander kommt: Der Passatwind bleibt aus und das warme Wasser wird nicht an die asiatische Küste getrieben. Der Monsun-Regen entfällt. Die Folge sind Stürme und Überschwemmungen an der amerikanischen Pazifikküste, während auf der anderen Pazifikseite Trockenheit herrscht.
Erdoberfläche
Die Erdkugel besteht aus drei verschiedenen Schichten: Erdkern, Erdmantel und Erdkruste.
Ganz in der Mitte ist der Erdkern: bestehend aus dem inneren festen Kern und dem flüssigen äußeren Kern. Der Erdkern ist umgeben vom Erdmantel. Der wird noch einmal unterteilt in den unteren und oberen Erdmantel. Der Erdmantel besteht aus einer glühendheißen, zähflüssigen Gesteinsmasse: dem Magma. Auf dieser zähen Masse des Erdmantels "schwimmen" Platten - die zusammen die Erdkruste bilden.
Kontinentalplatten
Schaut man sich die Erdoberfläche genauer an, sieht man, dass sie aus sechs größeren Platten besteht: der Pazifischen Platte, der Indisch-Australischen Platte, der Afrikanischen Platte, der Eurasischen Platte, der Amerikanischen Platte und der Antarktischen Platte. Daneben gibt es noch zahlreiche kleinere Platten. Diese schwimmen auf dem Magma.
Meteorologe
WissenschaftlerInnen, die sich mit der Erforschung des Wetters und des Klimas beschäftigen. Das Wort "meteorologia" kommt aus dem Griechischen und bedeutet: Lehre von den Erscheinungen am Himmel und in der Luft.
Monsun
Eine Luftströmung, die feucht Luft vom Meer mitbringt und deshalb für starke Regenfälle, den Monsun-Regen, sorgt.
Orkan
Orkane sind ziemlich heftige Stürme. Sie können eine Windgeschwindigkeit von über 118 Kilometer pro Stunde erreichen. In den Tropen steigt die Geschwindigkeit manchmal sogar auf 200 Stundenkilometer.
Ozonschicht
Die Ozonschicht befindet sich in einer Höhe von 15 bis 50 Kilometenr. Sie schützt die Erde vor den UV-Strahlen, die für Menschen, Tiere und Pflanzen schädlich sind. Durch chemische Stoffe wird die Schicht aber immer mehr zerstört. Man spricht von einem Ozonloch. Die UV-Strahlen erreichen dann ungefiltert die Erdoberfläche.
Passatwind
Der Passat ist ein Wind, der das ganze Jahr über immer in die gleiche Richtung weht. Er entsteht am Äquator und besteht aus warmer und trockener Luft, die in Richtung der beiden Pole strömt. Nördlich des Äquators weht er in Richtung Nordpol, südlich des Äquators in Richtung Südpol. Etwa an den beiden Wendekreisen sinkt ein Teil dieser Luft ab und strömt wieder zum Äquator zurück.

Richter-Skala
Mit Hilfe der Richter-Skala kann die Stärke eines Erdbebens bestimmt werden. Die Richter-Skala wurde nach Charles Francis Richter benannt, der mit diesem System im Jahr 1935 als Erster einen brauchbaren Maßstab zur Berechnung der Stärke von Erdbeben geschaffen hat. Das Problem ist: Mit der Richter-Skala können sehr starke Beben nicht mehr genau bestimmt werden.
Deswegen wird diese Messmethode heutzutage von anderen Skalen abgelöst. Wenn Erdbeben-Forscher die Stärke eines Erdbebens angeben, sprechen sie von Magnituden. Derzeit wird vor allem mit der sogenannten Momenten-Magnituden-Skala gemessen.
Seismologen
Seismologen sind Wissenschaftler, die sich mit der Erdbebenforschung beschäftigen. Ihr Ziel ist es, Erdbeben möglichst sicher vorauszusagen. Aber bisher gibt es dafür noch keine zuverlässige Methode.
Spektralfarben
Weißes Licht besteht in Wirklichkeit aus vielen verschiedenen Farben. Die Farben unterscheiden sich durch ihre Wellenlänge. Rot hat zum Beispiel die längste Wellenlänge - Violett die kürzeste.
Treibhauseffekt
Der Treibhauseffekt ist wichtig für das Leben auf der Erde, denn ohne ihn hätten wir eine Durchschnittstemperatur von -18° Grad Celsius. Die Erde wäre unbewohnbar. Der natürliche Treibhauseffekt erwärmt das Klima auf +15° Grad Celsius. Das passiert, weil Wasserdampf und verschiedene Gase in der Luft sind und aus dem Sonnenlicht Wärme speichern.
Der Mensch beeinflusst aber diesen natürlichen Treibhauseffekt, indem er noch mehr von diesen Gasen in die Luft bläst und diese dann mehr Wärme speichern. Besonders Kohlendioxid, kurz CO2, spielt dabei eine große Rolle. Es entsteht unter anderem, wenn Kohle, Erdöl oder Erdgas verbrannt wird. In den letzten Jahren ist der CO2-Gehalt der Luft immer weiter gestiegen.

Wendekreise
Die beiden Wendekreise liegen jeweils auf dem 23. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Am 21. Juni - der Sommersonnwende - steht die Sonne mittags senkrecht über dem nördlichen Wendekreis. Am 21. Dezember - der Wintersonnwende- passiert das Selbe über dem südlichen Wendekreis.