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Prima Klima!

Wettermacher: Erdbeben

 

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Warum gibt es Erdbeben?

Ein Beitrag von Steffen Wurzel

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Die Minitz Nachrichten erklären, wie Erdbeben entstehen.
Bilder: dpa picture-alliance
 

Ein zerstörtes Gebäude nach einem Erdbeben in Indonesien. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Nach dem Beben...Nach dem Beben...
Wer denkt, wir stehen auf festem Boden, der hat sich getäuscht. In Wirklichkeit bewegt sich die Erdoberfläche ständig.
Das liegt daran, dass die Oberfläche aus einzelnen Kontinentalplatten besteht.
Diese schwimmen auf dem flüssigen Gestein, das sich unter der Oberfläche befindet, dem Magma.
Mehrmals täglich bebt die Erde an irgendeiner Stelle auf dieser Welt - im Jahr über eine Million Mal! Oft sind die Erdbeben nur schwach oder es bebt an einer Stelle, die von Menschen unbewohnt ist. Manchmal aber werden ganze Städte zerstört.
Graben in der Wüste (Bild: SWR)
Kontinentalspalte in Kalifornien
Ein Erdbeben entsteht, wenn die Kontinentalplatten aufeinander treffen, sich verhaken oder aneinander vorbei schrammen.
Dann baut sich eine riesige Spannung auf, die sich schließlich schlagartig in einem gewaltigen Beben löst.
Die meisten Erdbeben gibt es deshalb in Gebieten, in denen Platten aufeinander treffen, zum Beispiel in Kalifornien, Mittelamerika oder Japan.
Auch in Deutschland gibt es Erdbebengebiete: den Rheintalgraben, die Schwäbische Alb oder das Vogtland. Das Risiko ist dort allerdings viel geringer.
Bildschirm eines Seismographen (Bild: SWR)
Ein Seismograph
Seismologen versuchen seit Jahrzehnten eine Möglichkeit zu finden, um Erdbeben hervorzusagen. Doch noch gibt es keine wirklich sichere Methode.
Was der Mensch noch nicht geschafft hat, leisten Tiere unter bestimmten Bedingungen: Sie können frühzeitig die Veränderung spüren und verhalten sich dann anders als sonst.
In China wurde 1975 eine ganze Stadt evakuiert, weil sich Tiere ungewöhnlich verhielten.
Kurz danach zerstörte ein Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richter-Skala die Hälfte aller Häuser. Dieser Erfolg sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch diese Methode nicht zuverlässig ist.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 10. Januar 2010
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
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