Prima Klima!
Extremwetter
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Ausgetrocknetes Rheinufer
Heftige Stürme, Überschwemmungen oder sehr heiße Sommer kommen weltweit, aber auch in Deutschland immer häufiger vor. Ein Grund für dieses Extremwetter ist der Klimawandel, meinen viele ForscherInnen.
Ein besonders heißer Sommer in Deutschland war im Jahr 2003, der so genannte Jahrhundertsommer. Extrem hohe Temperaturen, um die 40 Grad, wurden gemessen - und das über Wochen.
Was viele Menschen am Anfang noch gut fanden, wurde bald zu Qual. Es gab keinerlei Abkühlung oder Regen. Folgen davon waren, dass viele Flüsse austrockneten, das Wasser knapp wurde und es häufiger zu Waldbränden kam.
Hochwasser der Elbe
Eine andere extreme Wettersituation war das Hochwasser an der Elbe im Jahr 2002. Nach tagelangen heftigen Regenfällen gab es riesige Überschwemmungen.
Viele Menschen mussten ihre Häusern verlassen, weil die Elbe und andere Flüsse über die Ufer traten. Wasser- und Schlammmassen liefen in die Städte. Brücken wurden weggespült und ganze Landstriche verwüstet.
Schäden durch Orkan Lothar
Ein besonders starker
Orkan wütete im Jahr 1999 - Orkan Lothar. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 244 Stundenkilometern fegte er über Süddeutschland hinweg und richtete Schäden an. Einen solchen Orkan hat es in dieser Gegend noch nie gegeben.
Aber Lothar war auch eine Chance für die Natur: Viele Flächen, die er damals kahl geschlagen hatte, wurden nicht wieder aufgeforstet. Es konnte wachsen, was wachsen wollte. Viele Pflanzen, die es dort vorher nicht gab, haben sich inzwischen angesiedelt.
Autorinnen: Friederike Wilhelmi / Cornelia Stenull
Letzte Änderung am 01. März 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.